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Landesliga: Tag der Entscheidung

Der Titel ist vergeben, damit steht am letzten Landesliga-Spieltag (Samstag, 17.00) der Abstiegskampf im Mittelpunkt. Für Piesendorf, Bischofshofen und den ASK geht es ums sportliche Überleben.

“Endlich hat die Ungewissheit ein Ende”

Die besten Karten hat der ASK, der 24 Zähler und die bessere Tordifferenz vorzuweisen hat. Den Exilmaxglanern reicht im Derby gegen den SAK ein Unentschieden…

“Der Nachteil ist der kleine Platz in Gneis”, so ASK-Boss Walter Fuchsbauer, der das Saisonende schon herbeisehnt. “Endlich hat die Ungewissheit ein Ende und wir können ab Sonntag mit der endgültigen Planung beginnen.”

Etliches an Vorarbeit ist ja schon geleistet worden. Durch die Spielgemeinschaft mit dem PSV hat der ASK wieder echte Perspektiven, “von der Anlage her, aber auch vom Trainerstab”, so Fuchsbauer. Ab kommende Saison bekommt Wolfgang Dietinger endlich Verstärkung. Spomenko Tadic ist als Sportlicher Leiter bereits fix, Mikica Rajkovic übernimmt den Posten des Co-Trainers. Nur der Tormann-Trainer ist noch offen, ein Kandidat ist Siegfried Felfernig.

Zurück zum Samstag-Spiel: Der ASK läuft in Gneis in Bestbesetzung auf, Huber, Schwaiger und Martin Baumgartner haben ihre Sperren abgesessen. Zudem hat Patrick Aichstill seine Verletzung praktisch auskuriert.

Die Hoffnungen der “Dietsch”-Elf ruhen auf der Tabellensituation. “Im Prinzip geht’s für den SAK um nichts mehr. Für sie wird es schwer, sich zu motivieren. Und dass sie zu schlagen sind, hat das Landescup-Finale gezeigt”, glaubt Fuchsbauer.

Allerdings könnte genau diese 1:7-Schlappe das Problem werden. Denn SAK-Boss Josef Penco meint: “Die Spieler sind nun gefragt. Sie müssen sich rehabilitieren und zeigen, dass sie nicht so schlecht sind.” Allerdings fehlen den Blau-Gelben Larionows (gesperrt) und Nachtigal (krank). “Wichtig ist, dass sie eine ordentliche Leistung abliefern, das Ergebnis ist sekundär.”

“Da wird Blut spritzen”

Die von der Papierform her schwierigste Aufgabe steht dem USK Piesendorf ins Haus. Die Pinzgauer haben Meister Neumarkt zu Gast. Für Spielertrainer Sebastian Schwab eine schwierige Situation. “Einerseits wollen sich Neumarkts junge Spieler für nächste Saison empfehlen, andererseits sind die meisten in den Köpfen wohl schon in der Westliga.”

Die Piesendorfer fühlen sich jedenfalls gerüstet und laufen in Bestbesetzung auf, nur Andreas Mayrhofer sitzt seine Gelbsperre ab. Dafür kehren Niklas und Markus Thämlitz in den Kader zurück.

Auf Neumarkter Seite rechnet man mit dem “Schlimmsten”. “Piesendorf wird um jeden Meter kämpfen. Da wird Blut spritzen”, meint etwa der zweite Obmann Michael Thalhammer.

Das Zepter wird in Piesendorf Co-Trainer Johannes Kremsmayr schwingen. Chef-Coach Sebastian Bachleitner ist privat verhindert. Als Indiz dafür, dass die Wallerseer das Spiel nicht mehr ernst nehmen, sieht Thalhammer das aber nicht. “So etwas weiß man schon ein halbes Jahr vorher, das hat nichts damit zu tun, dass wir schon Meister sind.”

Bischofshofen baut auf Auswärtsstärke

Die vermeintlich leichteste Aufgabe hat der SK Bischofshofen in Straßwalchen. Die Flachgauer zeigten im Frühjahr arge Heimschwächen und kassierten auf eigener Anlage bereits 30 Gegentore. “Zudem sind wir auswärts stärker”, glaubt B’hofens Rene Eisl. Die Pongauer treten jedenfalls in Bestbesetzung an, während dem SV Milan Pavlovic gelbgesperrt fehlt. “Milan hat im Hinspiel mit seinen Freistößen für viel Gefahr gesorgt. Dass er fehlt, ist sicher kein Nachteil”, so Eisl, der bei Buchners Abschiedsvorstellung als Spielertrainer mit einer offensiven Aufstellung rechnet. 

Straßwalchen-Boss Johann Lohner sieht seine Truppe zum Saisonabschluss gar in der Außenseiterrolle. “Wenn wir das Spiel machen müssen, tun wir uns sehr schwer.” Das  Augenmerk liegt schon mehr bei nächster Saison. “Ich suche noch einen Stürmer.” Mögliche Kandidaten waren Safet Okanovic, Wolfgang Griesner, Daniel Kreuzer oder Tobias Rieser. “Aber bei allen gibt’s Hindernisse. Okanovic dürfte nach Kuchl gehen, Griesner ist zu teuer, Kreuzer hat keinen Führerschein und Rieser darf laut Vertrag nicht in der Landesliga spielen.”

Die weiteren Begegnungen der 26. Runde: FC Pinzgau Saalfelden – USC Eugendorf, SV Anthering – FC Puch, Union Henndorf – FC Hallein (alle Samstag, 17.00).

 

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 13.05.2021 um 12:10 auf https://www.salzburg24.at/archiv/landesliga-tag-der-entscheidung-59620063

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