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Landesliga: Wolfgang Dietinger sagt Neumarkt Kampf an

Der ASK muss am Samstag in der 5. Runde zur Fußball-Landesliga gegen Neumarkt ohne den beruflich verhinderten Stammtorhüter Simon Groiss auskommen. Damit kommt Neuzugang Werner Schörghofer zu seinem Landesliga-Debüt.

“Wir müssen aggressiver sein als im Landescup”, sagt Trainer Wolfgang Dietinger, der gegen den Titelanwärter vom Wallersee wieder auf Kirchschlager und Omerovic zählen kann. “Neumarkt ist klarer Favorit, aber wir nehmen den Kampf auf.”

Die Neumarkter treten im Vergleich zum Landescup in Bestbesetzung an. “Im Cup hat der erweiterte Kader gespielt. Ich bin gespannt, wie sich die Arrivierten gegen den ASK schlagen”, sagt Hans Hajek. “Der Schlüssel wird sein: bissig sein und den Gegner zu Fehlern zwingen.” Das Problem: “Der Gegner ist unangenehm und der Platz in Liefering ist unangenehm…”

“Fehler abstellen, Glück erzwingen”

Der SV Hallwang ist seit zwei Spielen ohne Sieg, Piesendorf überhaupt noch punktelos. Geht es nach den Trainern, soll sich das am Samstag (16) ändern. “Wir müssen hinten die individuellen Fehler endlich abstellen und vorne das Glück erzwingen”, lautet die Devise von Hallwang-Trainer Josef Bauer. “Brav zu spielen alleine ist auf Dauer zu wenig.”Ähnlich sieht es sein Gegenüber Bernd Ceol, der nach eigenen Angaben am Montag die Mannschaft 45 Minuten lang ins Gebet nahm. “Gegen Saalfelden haben wir vergessen zu kämpfen, das muss in Hallwang wieder anders werden. Das Team ist heiß und will sich rehabilitieren”, so Ceol.

“Kriege grade noch elf Mann zusammen”

Der FC Zell am See hatte zuletzt sportlich arge Probleme, nun kommen auch noch Personalsorgen dazu. Scharler (Zehenbruch), Fischer (Muskeleinriss), Wallner (Nasenbeinbruch) und Kronreif (privat verhindert) fallen fürs Spiel gegen Bischofshofen (Samstag, 16.00) aus. “Ich kriege gerade noch elf Mann zusammen”, so Trainer Walter Ralser. Somit bekommen Unterganschnigg und Zehentmayr erstmals ihre Chance in der Startelf.

Der SK Bischofshofen hingegen kann in Bestbesetzung antreten, auch Schönegger steht nach Verletzung wieder zur Verfügung. “Wir müssen über den Kampf ins Spiel finden und vor allem endlich unsere Chancen verwerten”, fordert Rene Eisl.

Die weiteren Samstag-Partien sind Henndorf gegen Puch und FC Hallein gegen Eugendorf. Die Henndorfer geraten schon wieder in den Abstiegsstrudel und hofften bisher vergeblich auf Tore von Markus Kopfsguter. Die Tennengauer hingegen überraschten bisher und sind noch ungeschlagen.

“Hamidovic hat bei uns Torverbot”

Straßwalchen und Anthering schließen dann am Sonntag (17) die Runde ab. Die Pavlovic-Truppe ist bisher die Negativüberraschung der Saison. Zu Unrecht, wie Obmann Hans Lohner meint: “Wir haben nicht schlecht gespielt, es fehlte bisher einfach am Abschluss.” Für die Begegnung gegen Anthering hat er ein einfaches Rezept: “Wir müssen Jasmin Hamidovic neutralisieren. Ich habe mit ihm telefoniert und ihm ein Torverbot erteilt. Trifft er trotzdem, muss er nächstes Jahr wieder bei uns spielen”, so Lohner augenzwinkernd.

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