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Langläufer Dürr ist "froh, dass es ein Ende hat"

Der Langläufer zeigte sich geständig Salzburg24
Der Langläufer zeigte sich geständig

Das ORF-Fernsehen hat Dopingsünder Johannes Dürr, der mitten in der Nacht vom ÖOC zum sofortigen Auszug aus dem Olympischen Dorf verdonnert worden ist, noch auf dem Flughafen von Sotschi vor der Heimreise nach Österreich erwischt. Der 26-jährige Niederösterreicher wirkte gebrochen, entschuldigte sich vor allem gegenüber seiner Familie und zeigte sich aber auch froh, "dass es ein Ende hat".

"Es bleibt mir nichts anderes über, als mich bei allen zu entschuldigen, bei meiner Familie, bei meiner Frau", sagte Dürr im ORF-Interview. Ob er sich bewusst gewesen sei, was er getan hat? "Schon, aber was für mich im Vordergrund steht, dass ich die Leute, die ich alle enttäuscht habe... Ich kann das nicht mehr gut machen, aber ich möchte mich einfach dafür entschuldigen. So viele Leute haben sich den Arsch für mich aufgerissen und ich habe sie enttäuscht mit meiner Blödheit."

Der schwer gezeichnete Dürr wollte sich vorrangig nur entschuldigen. "Alle weiteren Schritte werden wir dann eh sehen, was noch alles auf mich zukommt. Das weiß ich selbst nicht einmal genau. Ich werde das Schritt für Schritt bewältigen. Das Wichtigste ist, dass mir die Familie das verzeihen kann und meine Frau, die alle so hart gekämpft haben für das. Mehr kann ich dazu im Moment nicht sagen."

In gewisser Weise zeigte der Niederösterreicher aber auch Erleichterung, denn auf die Frage, ob er Angst vor dem hat, was nun auf ihn zukommt, sagte er: "Angst nicht. Ich bin auf der anderen Seite froh, dass das ein Ende hat, ein Ende genommen hat." Ob er den falschen Menschen vertraut habe? "Mit Sicherheit ja. Es ist in jeglicher Hinsicht das Schlimmste, was ich in meinem Leben gemacht habe. Das ist ganz, ganz schwer, das kann man nicht in drei Sätzen erklären."

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(Quelle: S24)

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