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Leichen von Flüchtlingen auf griechischer Insel Lesbos entdeckt

Erneut Tragödie - Zumindest drei Opfer. EPA
Erneut Tragödie - Zumindest drei Opfer.

Vor der Küste der griechischen Insel Lesbos hat sich allen Anzeichen nach eine neue Flüchtlingstragödie ereignet.

Einwohner entdeckten am Freitag die Leichen einer Frau und zweier Kinder. Sie waren an zwei Stränden nahe der Stadt Mytilini angespült worden. Die Polizei vermutet, dass es sich um Migranten handelt, welche die Meeresenge zwischen der türkischen Küste und Lesbos überqueren wollten und dabei ums Leben kamen.

90 Migranten aufgelesen

Die Küstenwache suchte am Freitag entlang der Ostküste von Lesbos nach Wrackteilen. "Bisher haben wir nichts anderes gefunden", sagte ein Offizier der Küstenwache. Bei den Opfern handle es sich "eindeutig um Flüchtlinge". Vor drei Tagen hatte ein Syrer auf der Nachbarinsel Chios berichtet, sein Boot sei gekentert. Er habe sich retten können, aber neun weitere Menschen seien ertrunken. Die Polizei vermutet, dass die nun entdeckten Leichen von dem Unglücksboot stammen. Auf den Inseln Samos, Farmakonisi und Agathonisi griffen die Sicherheitskräfte am Freitag 90 Migranten auf. Sie stammen aus Syrien, Afghanistan sowie verschiedenen afrikanischen Staaten, wie die Küstenwache mitteilte. (APA)

Aufgerufen am 22.04.2019 um 06:29 auf https://www.salzburg24.at/archiv/leichen-von-fluechtlingen-auf-griechischer-insel-lesbos-entdeckt-42688441

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