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Lkw-Fahrverbote im Flachgau: Heftige Kritik von Haslauer

Salzburg/Linz – Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer ärgert sich über den oberösterreichischen Landeshauptmann-Stellvertreter Haider, der Gespräche zur Lösung der Verkehrsprobleme im Raum Straßwalchen verzögere. Kritik der Spediteure | Blachfellner: “Ressort führt Gespräche”

Laut ÖVP-Chef Wilfried Haslauer bemühe sich das Salzburger Verkehrsressort seit Monaten um einen Termin beim zuständigen Landeshauptmann-Stellverteter Haider aus Oberösterreich. Grund sei das aktuelle Verkehrsproblem wegen des Lkw-Fahrverbots auf der B1 und des LKW-Nachtfahrverbots auf der B154. Während alle anderen Gesprächspartner zu einem Termin bereit wären, finde Haider vor den Nationalratswahlen keine Zeit für die Anliegen der Anrainer, so Haslauer.

Die Vorgangsweise Haiders sei untragbar: “Zur Zeit müssen die Salzburger LKW aufgrund der Fahrverbote in Oberösterreich kilometerlange Umwege durch dicht besiedeltes Gebiet im Flachgau fahren müssen, um auf die Autobahn zu kommen. Dabei werden tausende Kilometer Umweg gefahren und tausende Tonnen CO² zusätzlich ausgestoßen”, empört sich der Landeshauptmann-Stellvertreter.

Durch seine Haltung gefährde Haider auch die Arbeitsplätze vieler Oberösterreicher, die bei den Salzburger Transportunternehmen beschäftigt sind.

Haslauer fordert Haider auf, “bis zum Ergebnis der Verhandlungen keine weiteren Fahrverbote zu erlassen.” Er finde es “unglaublich”, dass Haider mit den “selbst provozierten” Ausweichverkehren die Unternehmen in der Region zusätzlich noch bestrafe.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 16.09.2019 um 04:33 auf https://www.salzburg24.at/archiv/lkw-fahrverbote-im-flachgau-heftige-kritik-von-haslauer-59601049

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