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Lugner hat seine erste Million mit Aktien-Insiderhandel verdient

Baumeister Richard Lugner meldet sich ja eher häufiger zu Society-Themen als zu wirtschaftlichen Themen zu Wort. Jetzt verrät er, wie er zu seiner ersten Million gekommen ist und, dass seine damals angewandte Strategie heute verboten wäre.

"Ich habe damals etwas gemacht, was heute verboten wäre", so Lugner im Interview mit der Zeitschrift Gewinn. Er habe Anfang der 60er-Jahre mit einem Startkapital von 300.000 Schilling an der Börse spekuliert und aus heutiger Sicht Insiderhandel betrieben. Jeden zweiten Samstag chauffierte er mit seinem Fiat Topolino seine Tante, eine Börsenmaklerin und den damaligen Direktor der Länderbank jeden zweiten Samstag ins Restaurant Eckl in Wien Döbling zu einem Börsianer-Treffen und erkundigte sich, welche Aktien der damaligen Bundespräsident Adolf Schärf bei ihnen neu bestellt hatte. Dementsprechend kauft Lugner auch zu.

Lugner machte erste Million durch Insiderhandel an der Börse

Von den erzielten Gewinnen habe er sich aber keinen Luxus leisten können: "Außer meinem Topolino habe ich mir damals nichts geleistet. Ich steckte die ganzen Börsengewinne in meine kleine Baufirma." Nachdem Lugner 1962 die Baumeisterkonzession erhalten hatte, stellte er noch im gleichen Jahr die ersten beiden Arbeiter sowie zwei Angestellte in seinem Unternehmen ein. 1997 übergab er dann die Firmenleitung an seine beiden Söhne Alexander und Andreas.

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(Quelle: S24)

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