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M-real: Burgstaller und Haslauer bei EU-Kommission

Salzburg – Man sei sich des Zeitdrucks in Bezug auf die Halleiner Papierfabrik M-real bewusst und werde die Salzburger Beschwerde schnell bearbeiten. Dies sicherte am Montag EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes zu.

Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und ihr Stellvertreter Wilfried Haslauer hatten das Gespräch genützt, um Unterlagen zu erläutern, wonach die ursprüngliche Genehmigung eines Vertrags zwischen den Konzernen M-real und Sappi auf unzureichenden Informationen erfolgt sei. Bekanntlich argumentiert Salzburg, dass die Schließung der Papierproduktion in Hallein in direktem Zusammenhang mit diesem Vertrag stehe.

Begleitet von Rechtsanwälten erläuterten die beiden Salzburger Politiker, man sei der Überzeugung, dass die Konzerne M-real und Sappi eine Reduktion der Produktion von feingestrichenem Papier zum Ziel hatten. Salzburg versucht nachzuweisen, dass dieses Ziel wettbewerbswidrig erreicht werden sollte. Vor allem, dass auch anderen Investoren keine Möglichkeit zur Produktion von feingestrichenem Papier gegeben werden solle, halten Burgstaller und Haslauer für wettbewerbswidrig.

Die entsprechenden Argumente wurden bereits in Form einer Beschwerde bei der EU-Kommission vorgelegt. Kommissarin Neelie Kroes sicherte zu, dass die Beschwerde zügig bearbeitet werde. Es sei der Kommission bewusst, dass M-real plane, die Papierproduktion mit 30. April stillzulegen.

Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller und Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer waren sich nach dem Gespräch einig, dass man weiterhin den Druck aufrechterhalten müsse, um die Konzerne M-real und Sappi zu einer Konsenslösung bewegen zu können. Ziel eines Konsenses ist aus Salzburger Sicht die Erhaltung einer maximalen Anzahl an Arbeitsplätzen am Standort.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 16.05.2021 um 10:53 auf https://www.salzburg24.at/archiv/m-real-burgstaller-und-haslauer-bei-eu-kommission-59615104

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