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M-real: Finnische Mutter will in Zellstoffproduktion investieren

Hallein – Die finnische Mutter der M-real Hallein AG hat erst kürzlich weiteren Investitionen in die Zellstoffproduktion zugestimmt, um die modernen und leistungsfähigen Anlagen zu optimieren.

Noch in diesem Jahr soll die Papiermaschine 3 umgebaut werden, um dort qualitativ hochwertigen Marktzellstoff trocknen und verpacken zu können, erklärte Vorstand Jörg Harbring am Dienstag in einer Aussendung. Die Auslastung der Zellstoffproduktion bei M-real in Hallein beträgt 70 Prozent.

Diese Investitionen in der Zellstoffproduktion werden auch damit begründet, dass die Holzversorgung in Österreich als grundsätzlich sicher gelte und damit Vorteile gegenüber skandinavischen Herstellern gegeben seien, die zu einem großen Teil aus Russland versorgt werden. “Wir werden auch zukünftig sehr viel Holz benötigen”, erklärten Harbring und Norbert Straubinger, Geschäftsführer der Thosca Holz Hallein GmbH, einem in der Konzerngruppe verbundenen Unternehmen, anlässlich einer Lieferantentagung die aktuelle Situation.

Zur Zeit ist in Westösterreich und Bayern wenig Hackgut und Rundholz verfügbar, der Rohstoffbedarf höher als das Angebot. Die M-real Hallein AG hat fixe Lieferverträge mit Zellstoffkunden für 2009 und 2010, und damit sind die Maschinen zu 70 Prozent ausgelastet. “Schon deshalb wird M-real den Standort mit Zellstoffherstellung und Energieerzeugung in Zukunft betreiben – und sollte ein Investor kommen, so wird der Holzbedarf weiter steigen”, stellte Harbring fest. Darüber hinaus läuft ein Projekt zur Produktion von Bioethanol, das für die Erzeugung von Treibstoff ebenso geeignet ist wie für die Verwendung in der pharmazeutischen Industrie.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 07.05.2021 um 06:46 auf https://www.salzburg24.at/archiv/m-real-finnische-mutter-will-in-zellstoffproduktion-investieren-59615110

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