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Maibaumstehlen in Rif und Anif

Die Tradition des Maibaumstehlens wurde auch heuer wieder in vielen Salzburger Gemeinden gepflegt. Gestohlen wurden aber nicht nur der Baum, wie etwa in Rif, sondern in Anif stattdessen das Werkzeug zum Aufstellen. Bilder vom Maibaumstehlen 

Wirklich Schwerstarbeit mussten 20 Niederalmer Burschen, die so genanten Niederalmer Spitzbuam, leisten, als sie in der Nacht auf Freitag den Maibaum der Gemeinde Rif klauten. Der Maibaum war in einer großen Maschinenhalle in Rief eingelagert.Nun haben die Rifer eine böse Überraschung erlebt, als sie am Morgen feststellen mussten, dass ihr Maibaum weg ist.Die Spitzbuam schleppten den 22 Meter langen Maibaum auf den Schultern fast vier Kilometer weit bis auf den Dorfplatz von Niederalm und warteten dort, dass er wieder ausgelöst wird.Abgerechnet wird per laufenden Meter und so können sich die insgesamt 20 Burschen, die für das Unternehmen verantwortlich zeichnen, in den nächsten Tagen bei den Festivitäten auf ein kostenloses Fest freuen.

Auch in der Gemeinde Anif erlebten die Veranstalter des Maibaum-Aufstellens eine böse Überraschung. Vor etlichen Jahren wurde den Anifer der Maibaum geklaut und man löste den Baum nicht aus, sondern schnitt einfach einen neuen Maibaum zu. So entstand die Tradition in Anif, dass der Maibaum immer erst am Morgen des 1. Mai gefällt wird. Aber die Grödiger Burschen stahlen einfach den Stangenwagen samt Stangen der Anifer und so müssen diese nun nicht einen Maibaum auslösen, sondern das Werkzeug zum Aufstellen des Maibaumes.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 08.05.2021 um 09:45 auf https://www.salzburg24.at/archiv/maibaumstehlen-in-rif-und-anif-59618440

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