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Mehr als 50 Tote bei Rebellen-Kämpfen in Syrien

Bei Kämpfen zwischen rivalisierenden Rebellengruppen in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten mehr als 50 Menschen getötet worden. Die Gefechte hätten am Donnerstag im Morgengrauen rings um die Stadt Albu Kamal an der Grenze zum Irak begonnen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit, die der Opposition nahesteht.

Demnach kämpfen die militante Jihadistengruppe Islamischer Staat im Irak und der Levante (ISIL) und die islamistische Al-Nusra-Front um die Vorherrschaft in dem Gebiet.

Die Al-Nusra-Front ist der offizielle Ableger des Al-Kaida-Netzwerks in Syrien. Der Beobachtungsstelle zufolge wurden bei den Kämpfen am Donnerstag mindestens 51 Rebellen getötet. Die Leichen von zehn weiteren Kämpfern wurden demnach an zwei Orten in der Nähe der Grenzstadt Albu Kamal entdeckt. Offenbar wurden sie von ISIL-Kämpfern regelrecht hingerichtet.

Die Al-Nusra-Front und mit ihr verbündete Rebellen kämpfen seit Jänner in Teilen des Landes gegen die ISIL, der sie vorwerfen, in den von ihr kontrollierten Gebieten Übergriffe auf Zivilisten und rivalisierende Rebellen zu verüben. In Syrien herrscht Bürgerkrieg, der im März 2011 mit einer Revolte gegen die Staatsführung unter Präsident Bashar al-Assad begonnen hatte.

(Quelle: S24)

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