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Mehr Weiblichkeit im Landtag: 14 von 36 Abgeordneten sind Frauen

Salzburg – Die Salzburger Landtagswahl dürfte dem Landesparlament eine ordentliche Blutauffrischung bescheren: Elf der 36 Mandatare werden durch neue ersetzt, der Frauenanteil wird von 13 auf 14 leicht ansteigen.

Eine Frauenquote von 50 Prozent erreichen allerdings nur die Grünen und annähernd die SPÖ (47 Prozent), die ÖVP kommt etwas über ein Drittel, bei der FPÖ ist nur eine von fünf Abgeordneten eine Frau. Freilich könnte sich diese von der APA ermittelte Mandatsverteilung noch ändern – am stärksten wären die Umwälzungen, sollte eine der Großparteien aus der Regierung fliegen.

Die SPÖ kann ihren Frauenanteil trotz der zwei verlorenen Mandate in etwa halten: Nach derzeitigem Stand sind sieben von 15 roten Abgeordneten Frauen (bisher waren es acht von 17). Was die genaue Mandatsverteilung angeht, gibt es bei der SPÖ dem Vernehmen nach noch einige Fragezeichen.

Für der ÖVP dürften statt bisher drei künftig fünf Frauen im Landtag sitzen (knapp 36 Prozent). Neu dabei sind der Flachgauer Bezirksobmann Josef Schöchl, die Bäuerin Theresia Neuhofer, die Stuhlfeldener Bürgermeisterin Sonja Ottenbacher, der Halleiner Bürgermeister Christian Stöckl und die Unternehmerin Petra Nocker-Schwarzenbacher.

Die FPÖ gewinnt zwar zwei Mandate dazu, Rosemarie Blattl wird aber trotzdem die einzige blaue Abgeordnete im Landtag bleiben. Neu einziehen werden Ernst Rothenwänder und Friedrich Wiedermann.

(Quelle: S24)

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