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Missbrauchsverdacht in OÖ - 16-Jähriger aus U-Haft in Einrichtung

Ein 16-jähriger Bursch aus dem Bezirk Vöcklabruck, der sich an einem elfjährigen Mädchen vergangen haben soll, ist vergangenen Montag aus der U-Haft entlassen worden und hält sich nun in einer geeigneten Einrichtung für Jugendliche auf.

Das teilte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Wels, Manfred Holzinger, auf APA-Anfrage am Montag mit. Der Bursch sei am 30. Mai wegen des Verdachts auf schweren sexuellen und sexuellen Missbrauchs an einem elfjährigen Nachbarskind festgenommen worden. Bis zum 25. Juni war er in Untersuchungshaft, dann wurde diese unter Weisungen aufgehoben. Der Verdächtige müsse sich in einer geeigneten Einrichtung aufhalten und gegen ihn wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen, so Holzinger.

Jugendpsychologe erstellt Gutachten

Ein Jugendpsychologe erstellt nun ein Gutachten darüber, ob bei dem Burschen zum Tatzeitpunkt verzögerte Reife gegeben war. Das bedeute, bei 14- bis 17-Jährigen werde überprüft, ob sie einem Unter-14-Jährigen gleichzustellen seien, erklärte Holzinger. Ist dies der Fall, liege ein Schuldausschließungsgrund vor und der Verdächtige gelte als nicht strafbar.

Keine Aussage zu Verdacht des Missbrauchs

Wie der Verdacht des Missbrauchs aufgekommen ist, konnte der Staatsanwalt nicht genau sagen. Das Landeskriminalamt habe ermittelt und das Kind wurde von der Haftrichterin kontradiktorisch einvernommen. Vorerst waren keine weiteren Opfer bekannt.
(Quelle: S24)

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