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Mordfall Paulina: Anwalt des Stiefvaters möchte Sohn verteidigen

In einem an ihn gerichteten, "sehr emotionalen" Abschiedsbrief habe ihn der 48-Jährige gebeten, die Verteidigung seines 19-jährigen Sohnes zu übernehmen, so Anwalt Mauhart.

Mauhart würde gerne 19-jährigen Sohn des Verstorbenen verteidigen

In einem an ihn gerichteten, "sehr emotionalen" Abschiedsbrief habe ihn der 48-Jährige, der sich am Montag in seiner Zelle in der Justizanstalt Wels erhängt hat, gebeten, die Verteidigung seines 19-jährigen Sohnes zu übernehmen, bestätigte der Anwalt des Verstorbenen, Andreas Mauhart, der APA. Doch der Vertreter des Sohnes, Farid Rifaat, wolle das nicht.

Mauhart kann nur mit Einladung zu Sohn des Verstorbenen

."Ich würde das gerne tun, weil es auch einiges in der Verlassenschaft zu klären gäbe", sagte Mauhart. Doch Rifaat habe dem Gericht gegenüber angegeben, "sein Mandant habe ausdrücklich gewünscht, dass ich nicht zu ihm reingehe", sagte Mauhart. "Er hat interveniert, dass ich nicht mit seinem Mandanten sprechen kann." Das sei nun nur möglich, wenn der 19-Jährige, der in der Justizanstalt Wels in U-Haft sitzt, ihn einlade. Der Tod seines Mandanten habe ihn "viel mehr betroffen gemacht als ich geglaubt hätte" und sei für ihn völlig überraschend gekommen, sagte Mauhart. Vergangenen Freitag habe er den 48-Jährigen zuletzt gesehen. Seinem Honorar habe nicht der Hauptgedanke gegolten, das werde wohl als Forderung in die Verlassenschaft eingehen. (APA)
(Quelle: S24)

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