Jetzt Live
Startseite Archiv
Archiv

Mountainbike-WM: Lisa Mitterbauer im Pech

Ausgerechnet beim Saisonhöhepunkt, der Mountainbike-WM im australischen Canberra, war Lisa Mitterbauer vom Pech verfolgt.

Die SSM-Schülerin beendete das Rennen als 25. und hatte dabei mit zwei technischen Defekten zu kämpfen. “Gerade als ich mich auf den 3. Platz nach vorne gekämpft hatte, holte ich mir einen Patschen. Ich musste das Rad eine ganz lange Abfahrt runter schieben und war danach an letzter Position, natürlich mit Riesenrückstand”, erzählte Mitterbauer.

Auf der zweiten Runde kämpfte sich die im Olympiazentrum Salzburg-Rif betreute Athletin wieder ans Hauptfeld heran und konnte wieder aufschließen. Dann passierte das nächste Unglück. “Eine Kanadierin ist zu Sturz gekommen und verstellte auf einer Abfahrt den ganzen Weg. Ich konnte zwar gerade noch ausweichen, dabei ist aber mein Sattel gebrochen”, sagte die Mountainbikerin.

Auf der letzten Runde konnte Mitterbauer zwar noch zwei Fahrerinnen überholen, mehr als Rang 25 schaute aber nicht mehr heraus. “Dabei war ich super drauf und total locker. Ich hab mich so auf das Rennen gefreut und dann so viel Pech - die Pannen haben mich heute eine echte Spitzenposition gekostet”, so Lisa Mitterbauer enttäuscht.

Doppelt bitter ist, dass die technische sehr anspruchsvolle Strecke am Mount Stromlo - die Strecke führte zwischen felsigem Gelände auf und ab - der Seehamerin sehr entgegen gekommen wäre. Neue Weltmeisterin bei den Juniorinnen wurde die Französin Pauline Ferrand Prevot vor der Schweizerin Michelle Hediger und der Südafrikanerin Candice Neethling.

Quell: Olympiazentrum Rif/Sattlecker

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 08.05.2021 um 09:19 auf https://www.salzburg24.at/archiv/mountainbike-wm-lisa-mitterbauer-im-pech-59625220

Kommentare

Mehr zum Thema