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Mutmaßlicher Betrüger aus Tirol in Oberösterreich festgenommen

Ein beschäftigungsloser 21-Jähriger aus Hall in Tirol ist als mutmaßlicher Betrüger in Oberösterreich festgenommen worden. Er habe unter anderem einem Autohändler einen Wagen um 50.000 Euro herauslocken wollen, berichtete die Polizei Pressestelle Oberösterreich am Dienstag.

Dem Tiroler wird vorgeworfen, er habe von Februar bis April 2012 in Oberösterreich in mehreren Bezirken Betrugshandlungen, Diebstähle und Veruntreuungen verübt, um damit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. In Braunau versuchte er einen Kfz-Händler davon zu überzeugen, dass er einen Wagen im Wert von 50.000 Euro kaufen wolle. Beim Unterschreiben eines Vorvertrages wies sich der 21-Jährige mit einer selbst angefertigten Fälschung eines vorläufigen Führerscheines aus. Der Händler gab ihm das Auto nicht. Dem Verdächtigen wurden auch mehrere gewerbsmäßiger Betrugsfälle in Tirol im Dezember vergangenen Jahres angelastet. Die Polizei regte bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Innsbruck eine Festnahmeanordnung an, weil er für diese nicht greifbar war, neuerliche Betrugshandlungen begangen habe und zu befürchten war, dass er weitere verüben würde. Damit ausgestattet fahndeten die Ermittler nach dem Tiroler. Die Welser Polizei war ihm schon auf der Spur. Das bekam der 21-Jährige mit. Er stellte sich am vergangenen Sonntag den Beamten der Polizeiinspektion Braunau. Nach einem Verhör durch die Sachbearbeiter und nach Rücksprache mit dem zuständigen Landesgericht Innsbruck wurde er vorläufig in die Justizanstalt in Ried im Innkreis eingeliefert. (APA)
(Quelle: S24)

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