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Nach Brand in Schoss Arenberg: Feuerwehr im Dauereinsatz

salzburg-Stadt – Stundenlang kämpften 250 Feuerwehrmänner mit den Flammen am Schloss Arenberg. Kurz nach 4 Uhr in der Früh hieß es dann endlich „Feuer aus“. Am Dienstag wurde begonnen das Dach abzutragen, um die Einsturzgefahr zu verringern. S24-Video der Aufräumarbeiten

„Das war eine ausgezeichneten Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr”, zog Branddirektor Eduard Schnöll am Dienstag nach dem „Feuer aus” bei Schloss Arenberg Bilanz. Zum zweiten Mal in der Nachkriegsgeschichte haben Freiwillige Feuerwehren aus der Stadt Salzburg, Seekirchen und Wals-Siezenheim die Berufsfeuerwehr bei einem Großbrand unterstützt. Zuletzt war dies 1996 beim Generali-Brand am Mirabellplatz der Fall. Insgesamt bekämpften 250 Feuerwehr-Männer 13 Stunden lang die Flammen. Über vier Drehleitern wurden gegen die Flammen bis zu 3000 Liter Wasser pro Minute eingesetzt, die aus dem Hydranten-Netz der Umgebung stammten.

Für die Mannen der Feuerwehr war es ein durchaus anstrengender und gefährlicher Einsatz. „Es war wirklich sehr schwierig. Wir konnten das Dach nicht begehen, weil es schon einsturzgefährdet war. Deswegen konnten wir nur von außen löschen und das ist problematisch, weil das meiste Wasser wieder abfließt”, schildert Löschmeister Wolfgang Gärtner die Probleme vor Ort. Fünf Feuerwehrmänner wurden während des Einsatzes verletzt. Laut Gärtner sei allerdings nichts dabei, das nicht wieder heilt.

Am Dienstag begannen die Feuerwehrmänner mit den Aufräumarbeiten und auch kleinere Schwelbrände und Glutnester, die mit Hilfe einer Wärmebild-Kamera entdeckt wurden, mussten noch gelöscht werden. Mit Hilfe einer Spezialfirma wurde der Dachstuhl geöffnet und auf einer Fläche von 800 Quadratmetern abgetragen. Dadurch soll die Einsturzgefahr gebannt werden. Spezialisten der Baupolizei prüften Statik und Belastung.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 10.05.2021 um 11:02 auf https://www.salzburg24.at/archiv/nach-brand-in-schoss-arenberg-feuerwehr-im-dauereinsatz-59616883

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