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Neuer FPÖ-Spitzenkandidat Harald Vilimsky testete Taser am eigenen Leib

Nach dem Rücktritt Andreas Mölzers als Spitzenkandidat der FPÖ für die EU-Wahl ist Harald Vilimsky an seine Stelle gerückt. Doch wer ist die neue "Speerspitze" der Freiheitlichen? Denkwürdig ist etwa sein Selbstversuch eines Taser-Einsatzes aus dem Jahr 2008 - hier das Video.

Seine Politik-Karriere begann der gelernte PR-Berater Harald Vilimsky, Jahrgang 1966, Anfang der 1990er-Jahre. Er wurde 1991 Pressereferent im FPÖ-Parlamentsklub. 1996 wechselte er in dieser Funktion ins Wiener Rathaus.

Werdegang des FPÖ-Politikers

2004 wurde er Landesparteisekretär der Wiener FPÖ, 2005 wurde Vilimsky dann Mitglied in Landes- und Bundesparteivorstand sowie im Bundesparteipräsidium. Er ist seit 2006 Generalsekretär und Nationalratsabgeordneter der FPÖ.

Harald Vilimsky wird von den Medien gerne als Straches "Mann fürs Grobe" bezeichnet.

Vilimsky testet den Taser

2008 sorgte er für Aufsehen, als er im Selbstversuch die Wirkung der umstrittenen Taser-Pistole erprobte. Es ging dabei darum, herauszufinden, "wie gefährlich Taser wirklich sind".

Mit seinem schmerzhaften Test bezweckte er, für die Einführung des verbotenen Elektroschockers im Strafvollzug zu werben, der ihm zufolge zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Seine Argumentation: "Wenn sich ein Politiker freiwillig dazu entschließt, ist es auch einem Häftling zuzumuten."

Ein schmerzhafter Selbstversuch

 

Nach dem Selbstversuch zog Vilimsky die Bilanz einer "interessanten Erfahrung, die ich aber nicht täglich brauche".

(apa/red)

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(Quelle: S24)

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