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Nie mehr sprachlos!

Salzburg-Stadt – “Jugendliche wissen am besten, was sie wollen. Daher lassen wir sie auch selber zu Wort kommen”, erklärte Bürgermeister Heinz Schaden am Montag bei der Eröffnung des 4. Jugendkongresses der Stadt Salzburg im Salzburgcongress. S24-Video 

Rund 300 Jugendliche diskutierten sechs Stunden lang über ihr „junges Salzburg“. Höhepunkt und Abschluss war die Unterzeichnung eines symbolischen Jugendvertrags mit einem verbindlichen 30-Punkteprogramm durch den Bürgermeister.

Darin sind die Errichtung eines betreuten Hochseilgartens im Sommer 2009 am Gelände der „Insel“ (Haus der Jugend) oder einer Boulderwand zum Klettern nach Lust und Laune beim Müllner Hügel genauso enthalten wie drei neue Graffiti-Wände, ein Dirtpark im Schwarzpark (ab Herbst 2008) oder die Suche nach der stehenden Salzach-Welle zum Surfen. „Wir werden alles daran setzen, in den nächsten Jahren die Punkte Schritt für Schritt umzusetzen“, versprach Bürgermeister Schaden.

Die Bilanz der bisherigen Jugendkongresse, die seit 2002 in einem Zweijahresrhythmus abgehalten werden, zeigt, dass die Stadt die Vorschläge ernst und dafür auch Geld in die Hand nimmt. Viele Forderungen junger Mädchen und Burschen wurden in den letzen Jahren umgesetzt. Einige Beispiele:

Intensive Reinigung und Gestaltung der Salzachböschungen, die von jungen Leuten gerade im Sommer gerne als Treffpunkt genutzt werden„Summer in the City“: Aktionen in den Sommerferien (Ferienbetreuungsaktion „Sommerspaß“, Skate-Nights, UniteParade, neu: Summerbreaks etc.)Neue Freizeit- und Sportflächen: Ausbau von mehr als zehn Beachvolleyball-Plätzen in Parks und Freibädern, Skater-Park an der Alpenstrasse und Dirt-Action im SchwarzparkMehr Mitsprache:– Drei Beteiligungsmodelle (the walk, let`s talk abut und ab ins Rathaus)– Jugendlobbying und runde Tische zu jugendrelevanten Themen (z.B. Gewalt am Rudolfskai, Sexualaufklärung in Schulen und/oder Mobilität in Salzburg)– Neue schnelle, direkte und jugendgerechte Kommunikationsformen wie Salzblog, SMS und Podcasts)junger Stadtführer „where2be.at“Zieluppenorientierte Projekte für Mädchen wie die „Ballkönigin.at“Freiraum für Jugend-Kultur auf mehreren legalen Graffiti-Flächen <ü> „Das Jugend-Programm der Stadt steht auf festen Beinen“, betonte Schaden. So hätten sich an den vier Kongressen und in deren Vorfeld rund 5000 Jugendliche mit intensiven Diskussionen beteiligt, wobei in der praktischen Umsetzung der Verein Akzente ein bewährter Partner sei. Heute gehe es darum, die im Vorfeld bei 27 workshops erarbeiteten 30 Schritte zu einem „jungen Salzburg“ nochmals zu durchleuchten, zu diskutieren und zu konkretisieren. Das Ergebnis des vierten Jugendkongresses werde Basis der Jugendarbeit der Stadt in den nächsten vier Jahren sein, unterstrich Schaden die Bedeutung der Veranstaltung.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 21.09.2019 um 08:49 auf https://www.salzburg24.at/archiv/nie-mehr-sprachlos-59603965

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