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ÖOC-Affäre: Zivilklage &#8211 Laut Roth ÖOC zu voller Zahlung verurteilt

Laut Erwin Roth hat das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC) eine schwere Niederlage in diesem Prozess einstecken müssen.

"Das ÖOC wurde in erster Instanz verurteilt, die volle Summe in Höhe von 335.970 Euro inklusiver Zinsen und aller mir im Zuge des Prozesses angefallener Kosten zu bezahlen", erklärte Roth am Montagabend im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur. "Ich habe zwar den Prozess gegen Leo Wallner als Person verloren, aber den Prozess gegen Leo Wallner als ÖOC-Präsident gewonnen."

Außerdem betonte Roth, dass aus dem 21-seitigen Urteil hervorgehe, dass Wallner "wenig glaubwürdig" sei, während er selbst darin als "ausgesprochen glaubwürdig" bezeichnet werde. Vonseiten des ÖOC gab es am Montagabend vorerst keine Bestätigung dieses Urteils.

ÖOC-Anwalt Herbert Hübel bezeichnete die Darstellung von Roth, dass das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC) in erster Instanz verurteilt worden sein soll, als "völligen Unsinn". Zwar liege ihm das Urteil noch nicht vor, doch juristisch sei es nicht möglich, dass das ÖOC als Streithelfer verurteilt werde, wenn die Zivilklage gegen Leo Wallner in erster Instanz abgewiesen worden ist. (APA)
(Quelle: S24)

Aufgerufen am 19.08.2019 um 10:14 auf https://www.salzburg24.at/archiv/oeoc-affaere-zivilklage-8211-laut-roth-oeoc-zu-voller-zahlung-verurteilt-59180080

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