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ÖVV-Asse suchen in Klagenfurt Weg aus der Krise

Österreichs Beach-Volleyball-Asse wollen das Grand Slam-Tunier diese Woche in Klagenfurt zur Trendwende nützen.

Vergangenes Jahr hatte es beim Grand Slam am Wörthersee das bisher beste Abschneiden der Geschichte gegeben, 2011 läuft es für die ÖVV-Teams aber nicht wirklich rund. Lediglich die Schwestern Doris und Stefanie Schwaiger liegen nach einem starken Saisonstart auf Kurs Richtung Olympia-Qualifikation für London 2012.

ÖVV-Teams müssen für Olympia-Qualifikation kämpfen

Die EM-Zweiten Clemens Doppler und Matthias Mellitzer dagegen brauchen dringend Resultate. "Es läuft nicht nach Plan", gestand Doppler. Seit WM-Rang neun im Juni in Rom hat das Duo kein Achtelfinale mehr erreicht. Für das Olympia-Ranking zählen die zwölf besten Turnierergebnisse dieser Saison sowie bis Juni 2012. "Olympia-Qualifikation hin oder her, vor dem Heimpublikum wollen wir uns keine Blöße geben", betonte Doppler. "Klagenfurt ist immer das Highlight, egal ob es im gleichen Jahr WM oder EM gibt."

Schon im vergangenen Jahr sei Platz fünf in Klagenfurt laut Mellitzer die Initialzündung für einen Höhenflug gewesen, der zu EM-Silber geführt hatte. "Ich hoffe, wir können das heuer wiederholen und auf den olympischen Zug aufspringen", erklärte der Osttiroler. Geringere Erwartungen haben Alexander Horst und sein neuer Partner Daniel Müllner. Für Müllner ist es das Klagenfurt-Debüt. "Damit wird ein großer Kindheitstraum wahr", sagte der 21-Jährige.

Blöße beim Grand Slam in Stare Jablonki

Ausgerechnet in der Woche vor dem Saisonhöhepunkt hatte es beim Grand Slam in Stare Jablonki eine Pleitenserie gesetzt. Die ÖVV-Teams verloren im Hauptbewerb alle zwölf Vorrunden-Spiele. Das soll in Klagenfurt nicht passieren. "Wir hoffen, dass wir dort wieder den Anschluss an unsere Form am Anfang der Saison finden", erklärten die Schwaiger-Schwestern. Da waren die Niederösterreicherinnen etwa in Shanghai als Dritte auf dem Podest gelandet.

"Druck machen wir uns keinen. Denn mit Druck geht sowieso nichts", versicherte Stefanie Schwaiger. Im Vorjahr waren die Schwestern in Kärnten wie Doppler/Mellitzer erst im Viertelfinale gescheitert. Wahre "Klagenfurt-Spezialistinnen" sind dagegen Sara Montagnolli und Barbara Hansel. Das Duo hatte in den beiden vergangenen Jahren für die ersten beiden österreichischen Halbfinal-Einzüge beim Heimturnier gesorgt, landete jeweils auf Platz vier.

Heimspiel voll für Aufwärtstrend sorgen

2011 ist zumindest die Runde der letzten Acht das Ziel. "Wir hatten in der World Tour einen etwas holprigen Start, hoffen aber, dass es beim Heimspiel aufwärts geht", erklärte Blockspielerin Hansel. Dank einer Wild Card stehen auch die österreichischen Duos Alexander Huber/Robin Seidl und Cornelia Rimser/Kerstin Pichler im Hauptbewerb, der mit acht Vierergruppen beginnt. Die Damen starten am Mittwoch, die Herren folgen ab Donnerstag.

Qualifikationsspiele am Dienstag

Bereits am Dienstag sind die Österreicherinnen Valerie Teufl/Elisabeth Klopf sowie Sabine Swoboda/Christina Gschweidl in der Qualifikation im Einsatz. Die Herren-Qualifikation mit Jörg Wutzl/Michael Leeb und Daniel Hupfer/Helmut Moser steigt am Mittwoch. Die Spiele beginnen jeweils um 9.00 Uhr. Die Gesamtdotation des Turniers beträgt 600.000 US-Dollar (420.757 Euro). (apa)
(Quelle: S24)

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