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Personalagenden der SALK durchleuchtet

Salzburg – Am Mittwoch diskutierte der Finanzüberwachungsausschuss den Bericht des Landesrechnungshofes zum Thema “Personal in den SALK”.

Bei der Diskussion des Berichtes wies Gesundheitsreferentin Landeshauptfrau Gabi Burgstaller darauf hin, dass der Bericht im richtigen Augenblick gekommen sei, um die derzeit stattfindende Umbruchsphase nach dem Wechsel in der Geschäftsführung für positive Veränderungen zu nutzen. Die Landeregierung habe die Geschäftsführer der SALK sowie die betroffenen Abteilungen bereits beauftragt, Kritikpunkte umzusetzen. In den Krankenhäusern werde rund um die Uhr eine personalintensive Dienstleistung angeboten, und die Ausweitung des Personals sei aufgrund der ständig steigenden Patientenzahlen keine Überraschung. Deshalb sei es wichtig, Wert darauf zu legen, die Arbeitszeiten zu flexibilisieren, so Burgstaller. ÖVP-Klubobfrau LAbg. Gerlinde Rogatsch forderte den Landesrechnungshof auf, den Landtag in einigen Monaten über den aktuellen Stand der Umsetzung der einzelnen Punkte zu informieren und wies darauf hin, dass von den zuständigen Ressorts bisher zu wenig kontrolliert wurde. Rogatsch erachtet die Ausweitung des Verwaltungspersonals der SALK teilweise als erklärungsbedürftig. Finanzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter David Brenner führte aus, dass der Bericht eine gelungene Anregung für die Verbesserung der SALK sei. In der Finanzabteilung sei bereits über die die Abteilung betreffenden Kritikpunkte diskutiert worden, und es gebe konkrete Vorstellungen zur Umsetzung. Diverse Änderungen werden bereits umgesetzt. Personalreferentin Landesrätin Erika Scharer sieht positiv, dass das Eingriffsrecht des Landes klar definiert ist. Die Einhaltung des Stellenplans werde künftig so geregelt, dass vierteljährlich ein Bericht dazu beim Personalressort des Landes einzureichen sei und ein Versäumnis dieser Einreichung Konsequenzen mit sich ziehen werde. LAbg. Michael Kretz von der SPÖ betonte, dass das Personalmanagement in einem derart großen Dienstleistungs-Unternehmen eine Herausforderung sei, da einerseits die Bedürfnisse der SALK als Unternehmen, andererseits die Interessen der einzelnen Dienstnehmer und Berufsgruppen berücksichtigt werden sollten. Die Kritikpunkte des Berichtes seien durchwegs konstruktiv, auf deren Basis die SALK weiterentwickelt werden können.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 27.02.2021 um 12:58 auf https://www.salzburg24.at/archiv/personalagenden-der-salk-durchleuchtet-59606593

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