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Pfefferspray-Polizist als Internet-Gag

Der Einsatz von Pfefferspray bei einem friedlichen Studentenprotest in Kalifornien löste in den USA Empörung aus. Nun kursieren im Internet dutzende Fotomontagen mit dem sprühenden US-Polizisten John Pike.

Auf dem Boden sitzende Studenten, die sich zu einer Kundgebung für die Protestbewegung “Occupy Wall Street” versammelt hatten, waren am Freitag mit Pfefferspray attackiert worden. Ein Video, das im Internet die Runde machte, zeigt unter anderem den Polizeibeamten John Pike, der die jungen Leute bei ihrem friedlichen Protest gezielt mit dem Reizstoff besprühte.

Pike-Fotomontagen im Internet

Auf Facebook, Google+ und Twitter kursiert nun eine freigestellte Vorlage des Polizisten mit dem Pfefferspray. Die Fotomontagen erboster User zeigen den sprühenden John Pike unter anderem mit Spiderman, John Lennon oder Pu, dem Bären. Die Photoshop-Werke erfreuen sich großer Beliebtheit, auf den Portalen Wired und Boing Boing werden die beste Montagen gezeigt.

Anonymous bedroht John Pike

Laut LA Times wird der Pfefferspray-Polizist nun auch von der Hackergruppe Anonymous bedroht. In einem zehnminütigen Video wurden persönliche Kontaktinformationen von John Pike veröffentlicht. Im Video ist die Pfefferspray-Aktion gegen die Studenten zu sehen, eine Stimme verkündet: "Erwarte unseren Zorn. Wir werden dich zum Schreien bringen." Der Beamte wurde nach der Pfefferspray-Aktion vom Dienst suspendiert. (VOL.at)

Video: Pfefferspray-Einsatz bei "Occupy"-Protest

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 25.02.2021 um 12:49 auf https://www.salzburg24.at/archiv/pfefferspray-polizist-als-internet-gag-59288302

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