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Pinzgauer Gemeinde Leogang gegen Abschiebung eines Nigerianers

Leogang – Die drohende Abschiebung eines 25-jährigen Nigerianers beschäftigt derzeit die Gemeindepolitik von Leogang. Es gebe massive Bemühungen, den Arbeiter zu halten, doch Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) wolle offenbar hart bleiben und den Mann, der seit acht Jahren in Leogang lebt, per Weisung außer Landes bringen lassen.

Das berichtete das ORF-Landesstudio Salzburg am Freitag.

Leogangs Bürgermeisterin Helga Hammerschmied-Rathgeb (SPÖ) und der bisherige Dienstgeber des 25-jährigen Afrikaners versuchen nun gegenüber dem Innenministerium alle Möglichkeiten auszuschöpfen, denn der Nigerianer sei sehr gut in der Gemeinde und im Arbeitsleben integriert. Peter Paul sei bereits in Leogang und in der Gemeinde voll integriert, wurde betont. Der junge Mann soll kommenden Dienstag aber nach dem Fremdenpolizeigesetz abgeschoben werden. Der Nigerianer hat inzwischen ein Ansuchen nach dem neuen Aufenthaltsrecht gestellt.

Hammerschmied-Rathgeb kann die Vorgangsweise des Innenministeriums im konkreten Fall überhaupt nicht nachvollziehen: “Der junge Mann ist bei uns sehr gut integriert. Er betreut neben seiner Arbeit noch eine ältere Dame, die sich auch um ihn kümmert. Ich verstehe nicht, warum man jemanden abschiebt, der sich in unsere Gemeinschaft gut einfügt und überall beliebt ist”, so die Bürgermeisterin im ORF. “Wenn man nun humanitäre Gründe prüft, dann gebe es für sie überhaupt keinen Zweifel, dass er in Leogang bleiben kann und soll.” Es müssten die humanitären Gründe berücksichtigt werden, sagte die Bürgermeisterin.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 15.05.2021 um 12:16 auf https://www.salzburg24.at/archiv/pinzgauer-gemeinde-leogang-gegen-abschiebung-eines-nigerianers-59618620

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