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Prozess nach Rauswurf der Demel-Leiterin in Salzburg

Die Entlassung der Leiterin des "Demel" in Salzburg mit Ende Juni dieses Jahres hat am Dienstag zu einem Nachspiel am Arbeits- und Sozialgericht in der Mozartstadt geführt. Die Frau hatte den Rauswurf nicht kampflos hingenommen und dagegen geklagt.

Attila Dogudan, Boss des Demel-Eigentümers Do&Co, soll die Entlassung mit illoyalem Verhalten begründet haben, berichtete am Mittwoch das "WirtschaftsBlatt".

Wurden Gäste ungleich behandelt?

Die Ex-Leiterin der Konditorei soll Gäste ungleich behandelt und auf eine Beschwerde falsch reagiert haben, was diese bestreitet. "Ich habe in zweieinhalb Jahren die Demel-Verluste in Salzburg halbiert und war mir nicht zu schade, auch die Klos zu putzen. Ich hab' nichts Böses getan. Von Dogudan lass' ich mich nicht ruinieren", wird sie in der Zeitung zitiert. Zu einer Einigung kam es am Dienstag nicht, am 12. Oktober soll Dogudan aussagen.

Demel ist Sorgenkind

Nach einem Bericht des "Standard" ist das Demel in Salzburg das Sorgenkind bei Do&Co. Seit der Eröffnung vor fünf Jahren habe man an diesem Standort kein Geld verdient, so Dogudan, der ankündigte, bis Jahresende eine Entscheidung zu treffen, wie es weitergehen soll. Als Gründe für den Misserfolg nannte er die Größe des Lokals (420 Sitzplätze), die hohe Miete und die "extreme Saisonalität".

Dogudan war für die APA am Mittwoch vorerst nicht erreichbar. (APA)

(Quelle: S24)

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