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"Raus aus Euratom!": Scharfe Proteste gegen Atomkraft

Salzburg-Stadt – Etwa 40 Atomgegner demonstrierten Mittwochvormittag beim Wackersdorfdenkmal am Mozartplatz gegen den Euratomvertrag – und forderten den sofortigen Austritt.

Der Stopp für die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf (WAA) im Frühsommer 1989 zeige, dass ein Staat auch außerhalb der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM) seine nicht-nuklearen Interessen vertreten könne, so die Atomgegner am Mittwoch. ”Mehr noch, das heute dringendste Erfordernis für eine glaubwürdige, konsequente österreichische Atom-Außenpolitik ist die Kündigung des EURATOM-Vertrags“, meinte Heinz Stockinger vom der Plattform gegen Atomgefahren (PLAGE).

Die rechtliche Machbarkeit eines Ausstiegs aus EURATOM sei mittlerweile durch drei unabhängige Gutachten belegt. “Wenn Österreich aus dem Euratom-Vertrag aussteigt, können mit dem ersparten Geld jährlich 1.600 Dächer zu Sonnenkraftwerken ausgebaut werden. Innerhalb von fünf Jahren wären das 8.000 Kleinkraftwerke, meinte Heidi Rest Hinterseer von der Ökostrombörse Salzburg.

(Quelle: S24)

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