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Rinderherde in Bischofshofen ausgebüxt

Eine Herde von elf Rindern ist am Donnerstagvormittag in Bischofshofen (Pongau) von einer Weide ausgebüxt und mitten auf der Bundesstraße Richtung Stadtzentrum marschiert.

Die Tiere wurden auf ihrem Zug zusehends nervöser. Der Polizei und der Feuerwehr Bischofshofen gelang es schließlich, die gewichtigen Vierbeiner in eine zufällig vorhandene Absperrung zu treiben und einzuzäunen, so die Polizei.

Rinderherde durchbrach Weidenzaun

Die Rinder hatten die Einzäunung ihrer Weide durchbrochen und waren so auf die Bundesstraße gelangt. Sie marschierten auf der B159 direkt Richtung Stadtzentrum. "Es war ganz wichtig, die Herde zusammenzuhalten, denn wenn einzelne Rinder vom Leittier getrennt werden, kann das sehr gefährlich werden", sagte Polizei-Sprecher Anton Schentz. Die alarmierten Einsatzkräfte sicherten daher alle Kreuzungen und Kreisverkehre auf dem Weg ab.

Einsatzkräfte fangen Rinderherde unversehrt ein

Nach einer halben bis dreiviertel Stunde kamen die inzwischen sichtlich nervösen Tiere am Gelände eines ehemaligen Baumarktes vorbei. Polizei und Feuerwehr fanden dort Gitter vor, die sie so aufbauten, dass die Rinder immer enger in einen abgesperrten Bereich gelangten und schließlich ganz eingefangen wurden. Über die Ohrmarken der Tiere konnte der örtliche Tierarzt anschließend den Besitzer nennen, und dieser brachte unter Blaulichtbegleitung seine Rinderherde schließlich wieder dorthin, wo sie hingehört. Dass weder Personen noch Gegenstände zu Schaden gekommen sind, ist laut Schentz dem Glück und der Leistung der Einsatzkräfte zu verdanken. ( APA)
(Quelle: S24)

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