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Rohani plädiert für Ende "unnötiger Provokationen"

Rohani will militante Rhetorik vermeiden Salzburg24
Rohani will militante Rhetorik vermeiden

Irans Präsident Rohani hat Politiker und Militärs in dem Land aufgefordert, auf militante Rhetorik zu verzichten. "Wir wollen ja keinen Krieg, aber manchmal reden wir so, als wollten wir einen, und das provoziert die Gegenseite", sagte Rohani am Samstag nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars. Diese Art von "unnötiger Provokation" könne dann Auslöser für Gegendrohungen werden.

"Wir verfolgen in der Außenpolitik Entspannung und Vertrauen mit der Welt", sagte Rohani. Daher seien Diplomaten im Außenministerium die Soldaten in der ersten Reihe, die versuchten Spannungen gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Rohani wirft seinem Vorgänger Mahmoud Ahmadinejad vor, während dessen Präsidentschaft (2005 bis 2013) mit einer militanten Rhetorik gegen den Westen, Israel und die UN, den Iran international isoliert zu haben. "Dafür hat das Land einen sehr hohen Preis bezahlt," sagte der Präsident.

(Quelle: S24)

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