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Run auf Ausbildung in der Fachhochschule Salzburg

Puch, Kuchl – Die Fachhochschule Salzburg (FHS) bietet an zwei Standorten - Kuchl und Puch-Urstein - mit mehr als einem Dutzend Studiengängen aus fünf Kompetenzbereichen ein breites Spektrum an Hochschulausbildung.

“Dass wir mit dem praxisnahen und qualitativ hochwertigen Ausbildungsangebot genau richtig liegen, beweist einmal mehr die große Anzahl der Interessenten für einen Studienplatz”, kommentiert Bildungsreferentin Landeshauptfrau Gabi Burgstaller die aktuelle Statistik der Bewerbungen.

Mit 2.231 Bewerbungen für die insgesamt 534 Studienplätze an den beiden Standorten in Puch-Urstein und Kuchl sei heuer eine 6,5-prozentige Steigerung im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Besonders auffallend sei die wachsende Bereitschaft zur Weiterbildung und zu lebenslangem Lernen.

Weiterhin enorm sei das Interesse für die Studiengänge im Bereich “Gesundheit & Soziales” sowie “Soziale Arbeit” mit 13,7 Prozent mehr Anmeldungen als im Vorjahr. Mit einer Steigerung von 31,4 Prozent liegt hier der Studiengang Radiotechnologie an der Spitze, gefolgt vom Studiengang “Soziale Arbeit” (+ 24,4 Prozent) und dem Studiengang Physiotherapie (+ 13,4 Prozent). Ein vermehrtes Interesse ist auch beim Schwerpunkt “Medien & Design” mit 8,8 Prozent mehr Bewerbungen als im Vorjahr sowie beim Bereich “Wirtschaft & Tourismus” (+ 1,2 Prozent) zu beobachten. Hier erweise sich der rein englischsprachig geführte Studiengang Innovation & Management im Tourismus als “absoluter Hit” mit einer Steigerung von 37,5 Prozent bei den Anmeldungen, so die Geschäftsführer der Fachhochschule Salzburg, Dr. Doris Walter und Mag. Raimund Ribitsch.

Für Bildungsreferentin Burgstaller sind diese Zahlen ein Beleg dafür, dass immer mehr junge Leute sich für zukunftsträchtige Berufe im Gesundheitswesen und im Tourismus entscheiden und in der FH Salzburg ein maßgeschneidertes Ausbildungsangebot dafür vorfinden. “Salzburg ist mit Niederösterreich Vorreiter beim Angebot von Studiengängen für Gesundheitsberufe an den Fachhochschulen”, so die Landeshauptfrau, die eine bundeseinheitliche Regelung des Ausbildungsangebots bei den Gesundheitsberufen begrüßen würde.

Im technischen Bereich spiegelt die Analyse der Bewerber/innen, das aktuelle Bild in Wirtschaft und Arbeitsmarkt wider: Hier ist insgesamt das Interesse für technische Ausbildungen gesunken (Bereich “Informationstechnologien” – 11,2 Prozent), obwohl die Arbeitsmarktchancen ausgezeichnet sind. Beim fünften Schwerpunkt “Holz & Biogene Technologien” gibt es um 3,1 Prozent weniger Bewerber als im Vorjahr.

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