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Rutschgefahr im Herbst: Senioren sollten besonders vorsichtig sein

Etwa jeder zweite Verletzte war 60 Jahre oder älter. Verletzungen an Fußgelenk oder Schulter sind am häufigsten, warnt das Kuratorium für Verkehrssicherheit.

Rund 2.600 Menschen verletzten sich in Österreich im Jahr 2008 durch Ausrutschen bei Regen, Nebel oder Laub auf öffentlichen Flächen so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. Nieselregen, Bodenfrost und abgefallene Blätter lassen Gehwege sehr rutschig werden. Im Herbst können Gehwege zu einer gefährlichen Rutschpartie werden, vor allem weil Bodenunebenheiten unentdeckt bleiben, warnt Rainer Kolator, Leiter des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) in Salzburg.

Vor allem Senioren sind gefährdet, fast jeder zweite Verletzte war 60 Jahre oder älter. Gerade im Alter heilen Sturzverletzungen schlechter als in jungen Jahren, gibt Rainer Kolator zu bedenken. Zwei Drittel der Verletzten zogen sich einen Knochenbruch zu, besonders häufig betroffen waren Fußgelenk und Schulter.

Durch Schuhwerk mit starkem Profil kann der Gefahr des Ausrutschens entgegengewirkt werden. Aufmerksamkeit und Konzentration vermindern diese ebenfalls.

Für laubfreie Gehwege sind grundsätzlich Haus- bzw. Grundstückseigentümer verantwortlich. Sie sind verpflichtet, Gehwege und Gehsteige entlang des Grundstücks von Verunreinigungen, die Fußgänger gefährden könnten, zu säubern.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 18.05.2021 um 08:17 auf https://www.salzburg24.at/archiv/rutschgefahr-im-herbst-senioren-sollten-besonders-vorsichtig-sein-59628658

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