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Rutschpartie auf eisigen Gehwegen: 700 Verletzte in Salzburg

Salzburg – Rund 9.000 Österreicher verletzten sich im Winter 2007 durch Ausrutschen auf Schnee, Glatteis oder Matsch. In Salzburg mussten 700 Menschen nach einem Sturz bei winterlichen Bedingungen im Krankenhaus behandelt werden, berichtet das Kuratorium für Verkehrssicherheit.

“Stürze auf den harten Boden können zu schweren Verletzungen führen. Zwei Drittel aller Verletzten zogen sich beim Ausrutschen auf Eis oder Schnee Knochenbrüche zu”, meldet Rainer Kolator, des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV) in Salzburg. Etwa ein Fünftel der im Spital behandelten Verletzungen waren Sehnen- und Muskelverletzungen. “Vor allem das Handgelenk ist bei Stürzen betroffen, da man in der Regel versucht, sich während des Fallens mit der Hand abzustützen. Das kann zu schmerzhaften Verstauchungen, im schlimmsten Fall zum Knochenbruch führen”, so Kolator.

Hauseigentümer haften für Unfälle auf nicht geräumten Wegen

60 Prozent der Unfälle durch Ausrutschen bei winterlichen Witterungsverhältnissen passieren auf öffentlichen Verkehrsflächen, 22 Prozent in der eigenen Wohnumgebung. “Haus- bzw. Grundstückseigentümer sind gesetzlich verpflichtet, Gehwege, Gehsteige und Stiegenanlagen entlang des Grundstücks von Schnee oder ähnlichen Verunreinigungen, die Fußgänger gefährden könnten, zu säubern”, betont Kolator. Geschehe dies nicht und Personen kommen z.B. durch Ausrutschen auf nicht beseitigtem Schnee zu Schaden, so hafte der Eigentümer. “Wichtig ist außerdem, festes Schuhwerk mit griffiger Sohle zu tragen. Eisige Treppen, abfallende Rampen und Gehwege können mit glatten oder abgenützten Sohlen schnell zu einer gefährlichen Rutschpartie werden.” Leicht nach vorn gebeugt, mit kleinen Schritten in langsamem Tempo könne man am besten auf dem Eis gehen, erklärt Kolator.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 08.05.2021 um 09:03 auf https://www.salzburg24.at/archiv/rutschpartie-auf-eisigen-gehwegen-700-verletzte-in-salzburg-59611207

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