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Salute: St. Petersburg ist hier, um den Titel mitzunehmen

Bei der Eröffnung des Eishockeyturniers in Salzburg gibt sich Trainer Barry Smith vom russischen Vertreter St. Petersburg Selbstbewusst: „Wir wollen das Turnier gewinnen“

Beim Welcome-Event für das Salute-Eishockeyturnier kamen Mittwochabend alle sechs teilnehmenden Mannschaften zusammen. Spieler, Trainer, Funktionäre aus Köln, Zürich, Bratislava, Prag, St. Petersburg und Salzburg eröffneten das Turnier in angenehmer Atmosphäre im Hangar-7. Doch ab Donnerstag, 21. August, wird es in der Eishalle im Volksgarten zur Sache gehen.

Die eingeladenen Teams gehören zu Europas Elite. Der russische Vertreter SKA St. Petersburg geht das erste Mal beim Salute an den Start. Die Mannschaft von Trainer Barry Smith spielt diese Saison in der KHL, der Kontinental-Hockey-Leauge. Die Liga gilt als die stärkste in Europa und wird mit der nordamerikanischen NHL verglichen. Smith: „Wir haben bisher weder gegen ein Team aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Tschechien oder aus der Slowakei gespielt. Hier beim Turnier sind ein, zwei Vereine am Start, die das Potential haben, in den kommenden Jahren in der KHL mitzuspielen. Welche das sind, möchte ich nicht sagen, aber das werden wir noch zu sehen bekommen.“ Die Mannschaft aus St. Petersburg ist voller Selbstvertrauen nach Salzburg gekommen: “Wir sind hier, um das Turnier zu gewinnen”, so Smith.

Salzburg möchte Trend fortsetzen

Der Gastgeber, die Red Bulls aus Salzburg, wollen beim eigenen Turnier nicht nur gegen die Top-Teams spielen, sondern sie fordern und mitspielen. Den Aufwärtstrend beim eigenen Turnier möchte man fortsetzen. Nachdem man beim ersten Einladungsturnier Letzter wurde, belegte man 2006 den vierten Platz (von sechs Teams) und im letzten Jahr von vier Mannschaften den dritten.

Marco Pewal, Flügelstürmer der Salzburger, ist richtig heiß auf das Turnier: “Obwohl wir erst drei Wochen miteinander auf dem Eis trainieren, sind wir auf alle Fälle fit genug für das Turnier. Als Team zusammenzufinden und zu wachsen, das dauert aber noch seine Zeit. Das Turnier wird uns dabei helfen. Wir wollen gleich beim ersten Spiel gut starten und werden dann sehen, wie sich das Turnier für uns entwickelt.” Seine neue Position im Team ist für Pewal noch etwas ungewohnt: “Es gibt nicht viele Mannschaften, bei denen man als 29-Jähriger bereits einer der ältesten im Team ist. Bei uns ist das so, aber als alter Spieler fühle ich mich noch nicht.”

Los geht’s beim Salute-Turnier am Donnerstag, 21. August, um 17.30 Uhr mit der Partie Köln gegen Bratislava. Die Red Bulls starten um 20.30 Uhr gegen Sparta Prag in das Turnier.

(Quelle: S24)

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