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Salzburg auf 2:0 in Kapfenberg nicht stolz, aber "zufrieden"

Österreichs Fußballmeister Salzburg bleibt in der Erfolgsspur. Dank eines 2:0-Erfolgs bei Nachzügler Kapfenberg am Samstag verteidigte die Truppe von Huub Stevens erfolgreich die Tabellenführung, auch wenn der Sieg hart erkämpft werden musste. “In Kapfenberg tut sich jede Mannschaft schwer”, resümierte Salzburgs Mittelfeldmann und Torschütze zum 1:0, Christoph Leitgeb, trocken. Und Stevens meinte: “Am Ende müssen wir zufrieden sein.”

Dennoch war Leitgeb, der die Gäste in der 65. Minute in Führung schoss, überzeugt: “Der Sieg war verdient.” So sah es auch Stürmer Mark Janko: “Die Witterungsbedingungen, Nebel, schlechter Rasen, haben es beiden Teams sehr schwer gemacht. Im Endeffekt war der Sieg verdient, weil wir mehr in das Spiel investiert haben.”

Kapfenberg-Coach Werner Gregoritsch analysierte ruhig. “Wir waren spielerisch ebenbürtig, haben den Gegner über weite Strecken kontrolliert, wir haben allerdings Salzburg bei Standards viele Räume gegeben”, sagte der Steirer, dessen Team auf Schlusslicht Kärnten weiterhin acht Punkte Vorsprung hat. Ärger erregte bei ihm nur die Schiedsrichterleistung. “Das war Mobbing von Linienrichter Zauner, ich bin kein Lausbub für diese Leute, zweifelhafte Gelbe Karten und Fehlentscheidungen bei Zweikämpfen. Er hat uns nicht zu unserer Leidenschaft und Kampfkraft kommen lassen.”

Milan Fukal ärgerte sich hingegen über die vertane Großchance in der Schlussphase, bei der er einen Volleyschuss aus Kurzdistanz über das Tor abgab. “Es tut mir leid für die Mannschaft. Wir haben sehr gut gespielt, uns gut präsentiert, aber leider verloren”, erklärte der Tscheche. Sein Teamkollege Gerald Gansterer zog jedoch viel Motivation aus der Niederlage: “Das Spiel hat gezeigt, dass wir im eigenen Stadion mit jedem Gegner mithalten können, das gibt uns Motivation für die beiden Heimspiele gegen Magna und Mattersburg.”

(Quelle: S24)

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