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Salzburg-Wahl: Burgstaller gegen Parallel-Verhandlungen

Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (S) hat Montagmittag nach den Gremiensitzungen der Salzburger SPÖ zugesichert, keine Parallelverhandlungen zu führen.

Gespräche über Sachthemen werde es auch mit den anderen Parteien gebe, über eine Koalition werde aber nur mit der ÖVP gesprochen.

Angst hat die Landeshauptfrau laut eigenem Bekunden nicht, dass sich ÖVP-Obmann Wilfried Haslauer von der FPÖ zu ihrem Nachfolger wählen lassen könnte. Sie habe mit ihm schon am Wahlabend gesprochen und er habe zumindest nicht den Eindruck gemacht, nicht an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert zu sein. Jedoch schränkte Burgstaller ein: “Man weiß ja nie.”

Die Koalitionsgespräche mit der Volkspartei will die Landeshauptfrau flott angehen: “In Zeiten wie diesen lange herumzutun, würden die Menschen nicht verstehen.” Spätestens bis zum 22. April müsse die neue Regierung ohnehin von den Fristen her stehen, vielleicht sei es aber möglich, schon bis Mitte April zu einem Ergebnis zu kommen.

Als Gründe für die Niederlage sieht Burgstaller vor allem auch das Erstarken der FPÖ, und auch bei den Stimmen für das BZÖ sei wohl die Hälfte zu Lasten der SPÖ gegangen. Die teils dramatischen Einbußen bei den Gemeinderatswahlen tun der Landeshauptfrau “unglaublich weh”. Bezüglich der besonders gebeutelten Organisationen in Zell/See und Hallein wollte Burgstaller keine Rücktrittsaufforderungen aussprechen, meinte aber, die dortigen Funktionäre würden wohl selbst kein Interesse haben, etwas schön zu reden, sondern würden versuchen, möglichst rasch Fuß zu fassen.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 10.05.2021 um 06:46 auf https://www.salzburg24.at/archiv/salzburg-wahl-burgstaller-gegen-parallel-verhandlungen-59615422

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