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Salzburg-Wahl: Rochade im SP-Landtagsklub

Salzburg – Bei der Salzburger SPÖ kommt es nach den Verlusten bei der Landtags­wahl am 1. März zu einer Rochade im Landtagsklub: Der Tennengauer Bezirksobmann Michael Kretz wird sein Direktmandat nicht annehmen und auch als Bezirksvorsitzender zurücktreten. Sein Nachfolger ist Roland Meisl.

SP-Gemeindesprecher Meisl wird das einzige Direktmandat der SPÖ im Tennengau übernehmen. Meisls Platz auf der Landesliste geht an Karl Schmidlechner, einen Abgeordneten aus dem deutlich stimmenstärkeren Pinzgau.

Kretz begründete seinen Abgang in einer Aussendung am Dienstag mit seiner beruflichen Neuorientierung, die mit der “verantwortungsvollen politischen Aufgabe eines Landtagsmandats zeitlich nicht zu vereinbaren ist”. Landeshauptfrau Gabi Burgstaller dankte dem scheidenden Abgeordneten für sein Engagement in der Gesundheitspolitik.

Die Rochade sorgt auch für eine bessere Ausgewogenheit auf der Landesliste der SPÖ, über die die vier roten “Reststimmen-Mandate” verteilt werden (die anderen elf Landtagsabgeordneten der SPÖ haben Direktmandate in den Bezirken). Wäre Meisl über die Landesliste in den Landtag gekommen, hätte der Tennengau zwei Reststimmenmandate erhalten (Meisl und Landtagspräsidentin Gudrun Mosler-Törnström), der deutlich stimmenstärkere Pinzgau aber keines. Nun wechselt Meisl auf das Tennengauer Direktmandat, das freiwerdende Reststimmenmandat übernimmt der auf Platz 18 der Landesliste gereihte Schmidlechner – und damit ein Abgeordneter aus dem Pinzgau.

(Quelle: S24)

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