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Salzburger Festspiele: Einheimische retteten die Bilanz 2009

Die Salzburger Festspiele werden die für heuer gesteckten wirtschaftlichen Ziele erreichen. Dies verdanken sie vor allem den zahlreichen einheimischen Festspiel-Besuchern.

“Die Zahl der einzeln verkauften Karten ist um rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Und die meisten Besucher kommen aus Salzburg, aus der Umgebung oder dem nahen Bayern”, so die Präsidentin. Es habe heuer erstmals eine spürbare Verschiebung in der Besucherstruktur gegeben. Und die zweite Trendwende: “Die Leute kaufen später. Sie sind flexibler geworden”, sagte Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler.

Dank der vielen Gäste aus Salzburg und Umgebung werden die Festspiele die wirtschaftlichen Ziele für heuer erreichen, nämlich mehr als 90 Prozent Auslastung und mehr als 23 Millionen Euro Einnahmen aus dem Kartenverkauf.

Rabl-Stadler zog auch eine positive künstlerische Vorbilanz. Die Festspiele 2009 hätten ein sehr anspruchsvolles und nicht unbedingt “kulinarisches” Programm geboten. Mit dem Händel-Oratorium “Theodora” sei zum Auftakt ein sehr anspruchsvolles Stück programmiert gewesen. “Wir waren auf keinen Fall beliebig. Das Publikum hat uns Recht gegeben.” Für das kommende Festspieljahr kündigte Rabl-Stadler ein mythisches Thema an. Es werde eine Uraufführung und mehrere Opernklassiker geben.

(Quelle: S24)

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