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Salzburger hinken bei Handball-Nachwuchs hinten nach

Die 29. Auflage des U14-Schulcups bringt zwischen 11. und 13. März Österreichs besten Handball-Nachwuchs in die Mozartstadt. Bereits nach dem ersten Turniertag zeigte sich, dass Salzburg im Vergleich hinterher hinkt.  Zum Video 

19 Mannschaften sind am Start, darunter zwei aus Salzburg: Das Borromäum sowie das BRG Salzburg bei den Burschen, das Akademische Gymnasium mit einer Mädchenmannschaft.

„Wir wollen nicht letzter werden”

Die Schüler des Borromäum verloren das Eröffnungsspiel 6:13 gegen Kärnten, das BRG unterlag Niederösterreich 8:18. Christoph Mayer, Trainer der Borromäum-Truppe: „ Die Niederlage war zu erwarten. Die Chancen sind nicht so gut, wir schauen, dass wir nicht letzter werden und in der Gruppe den vierten Platz von fünf erreichen.” Der Trainer des BRG-Teams, Johannes Schiendorfer, gibt sich ebenfalls realistisch: „ Unser Ziel ist es, ein Vorrundenspiel zu gewinnen, so dass wir am Finaltag um Platz sieben spielen - und nicht um Platz zehn.”

Mangelnde Handballtradition

Warum es um den Handball-Nachwuchs im Bundesland Salzburg so schlecht bestellt ist, erklärt sich Mayer so: „ Die Handballtradition in den anderen Bundesländern ist eine viel größere als bei uns. In Salzburg gibt es lange keine Erstligamannschaft mehr, es gibt kaum Nachwuchs. Hierg gibt es nur eine Landesliga, in den anderen Ländern gibt es Bezirksligen, die regelmäßigen Spielbetrieb haben. Bei uns gibt es so was nicht.”

Schiendorfer, selbst Professor an einem Gymnasium, nimmt auch die Lehrer in die Pflicht: „ Es gibt viel zu wenig Pädagogen, die Handball spielen. Wenn wir mehr junge Lehrer für diesen Sport begeistern können, wird Handball wieder einen Aufschwung erleben. Ein weiteres Übel ist es, dass es zu wenig Vereine gibt.” 

Trotzdem werden die Salzburger alles daransetzten, dieses Jahr unter die Top sieben zu kommen.

(Quelle: S24)

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