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Salzburger Literaturhaus im April 2009

Donnerstag, 30. April 2009, 20 Uhr | im Literaturhaus SalzburgLesungen der Chamisso-Preisträger Said und Sudabeh Mohafezwww.literaturhaus-salzburg.at

Programm im April 2009

Mittwoch, 1. April 2009, 8.45, 10.15 & 15.30 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg

Theater aus dem Koffer„Alles wird Hut”LeseRüssel (für 5 – 8-jährige)

Ein Mann sucht Zuflucht vor dem Regen. Er betritt einen Hutladen. Niemand scheint da zu sein. Der Mann setzt vorsichtig einen Hut auf, da geschieht es: Der Hut bringt Erinnerungen zum Vorschein. Der Mann probiert weitere Hüte und die Geschichte entsteht.Poetische Momente, clowneske Verwicklungen, musikalische Überraschungen und verwegene Hutkunststücke werden nicht zu verhindern sein.

Michel Widmer, geboren 1955, Sozialpädagoge mit Schwerpunkt Musik und Theater, freier Theatermacher und Clown, Lehrer am Orff-Institut der Kunstuni Mozarteum, Arbeit mit Behinderten, Kindern, Jugendlichen und Familien, tätig in der pädagogischen Aus- und Weiterbildung; 1995 Gründung des „Theaters aus dem Koffer” mit bisher elf Produktionen, 1998 Gründung der Theaterschachtel Hallein; internationale Spiel- und Kurstätigkeit.Regieberatung: Gerard Es und Manuela Widmer

Eintritt: E 5Veranstalter: Verein Literaturhaus

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Donnerstag, 2. April 2009, 10.30 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg, Café

Manfred Mittermayer „Spiegelungen. Autobiographie im Film” Literaturfrühstück

Biographische Erzählformen spielen im Film seit Beginn seiner Geschichte eine wichtige Rolle; der große Marktanteil und die Erfolge von „Biopics” in den letzten Jahren belegen die aktuelle Bedeutung dieses Genres. Filme, in denen autobiographische Inhalte gestaltet werden, nehmen rein quantitativ einen geringeren Sektor ein. Dennoch sind Filmemacher/innen auch in diesem Bereich mit viel beachteten Beispielen hervorgetreten.Zu den Klassikern gehören „Achteinhalb” von Federico Fellini, „Der Spiegel” von Andrej Tarkowskij, „Fanny and Alexander” von Ingmar Bergman, „Auf Wiedersehen, Kinder” von Louis Malle und „Cinema Paradiso” von Giuseppe Tornatore. Auch Österreicher haben bemerkenswerte Filme mit autobiographischem Inhalt vorgelegt: Wolfgang Murnberger, der Regisseur der Brenner-Filme nach Wolf Haas, debütierte 1990 mit „Himmel oder Hölle”, in Salzburg hat „Mein halbes Leben” von Marko Doringer großen Erfolg in den Kinos.

Beim Literaturfrühstück – wie immer bei Kaffee und Gebäck – wird Manfred Mittermayer, der am Ludwig-Boltzmann-Institut für Geschichte und Theorie der Biographie den Programm-Schwerpunkt „Biographie im Film” betreut, an ausgewählten Beispielen (mit Filmausschnitten) der Frage nachgehen, was im Film „autobiographisch” heißen kann. Denn immerhin gibt es eine Diskussion darüber, inwieweit dieses Medium überhaupt Lebensgeschichten einzelner Autor/inn/en wiedergeben kann, wenn Filme doch stets Produkte eines Kollektivs von Mitarbeitern sind. Im März 2009 erschien der von Manfred Mittermayer mit herausgegebene Sammelband „Ikonen Helden Außenseiter” (Zsolnay Verlag) zu diesem Thema.

Eintritt: E 5/4/3Veranstalter: Salzburger Literaturforum Leselampe

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Donnerstag, 2. April 2009, 20 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg

„In memoriam Dirk Ofner”Gedenk-Veranstaltung

22 Jahre lang war Dirk Ofner fixer Bestandteil der Salzburger Literaturszene, bevor sein Leben am 30. November 2008 abrupt endete. Kurz davor präsentierte er noch die 38. Ausgabe der von ihm mitbegründeten Literaturzeitschrift „erostepost” im Literaturhaus und schloss die Rohfassung seines letzten Romans „Rattenrennen” früher als geplant ab, um mit der Überarbeitung zu beginnen.

22 Jahre lang hat Dirk Ofner geschrieben und versucht, ohne Kompromisse zu Veröffentlichungen zu kommen, war trotzdem immer selbstkritisch und nahm fremde Kritik sehr ernst, oft zu ernst. Zwei Bücher wurden schließlich zu seinen Lebzeiten veröffentlicht, die beiden Verleger Sven Daubenmerkl („Einfach Leben”, Edition Pangloss) und Paul Jaeg („Vom Randstein gekehrt”, Arovell Verlag) sprechen an diesem Abend über Dirk Ofner und seine beiden Bücher. Peter Reutterer von der Salzburger Autorengruppe stellt Ofners letztes Buch genauer vor, und der Schauspieler Gerard Es liest Texte aus dessen Schaffen. Außerdem ist ein Mitschnitt einer Lesung Ofners im O-Ton zu hören.

Für den musikalischen Rahmen sorgt Vesna Petkovic als Sängerin, begleitet von Vanja Kevresan auf der Gitarre. Vesna Petkovic wurde 1974 in Nis (Serbien) geboren und hat in ihrer Heimatstadt, später in Graz an der Universität für Musik und darstellende Kunst Jazzgesang studiert und mit dem Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur abgeschlossen.Dirk Ofner, geboren am 30. Juli 1963 in Oberkaufungen bei Kassel, lebte als Schriftsteller, Kulturmanager und Taxilenker in Salzburg. 1986 gründete er den Salzburger Literaturstammtisch, aus dem ein Jahr später die „erostepost” hervorging, Literaturveranstalterin und Zeitschrift, über die er vorwiegend noch unbekannte vielversprechende LiteratInnen förderte. Stipendien und Preise, z.B. Prosa- preis der Städte Brixen und Hall (1997), Rauriser Förderungspreis (2002). Bücher: „Einfach leben” (Roman, Edition Pangloss, 2002), „Vom Randstein gekehrt”, Kurzgeschichten, Arovell Verlag 2007).

Veranstalter: erostepost, Verein Literaturhaus, Salzburger Literaturforum Leselampe, Salzburger Autorengruppe, Grazer Autorinnen Autorenversammlung, prolitEintritt: freiwillige Spenden

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Montag, 6. April, 20 UhrVeranstaltungsort: Vogl & Co., Aignerstraße 58

„AIGENtlich: Dirk, die letzte Kellerlesung”In memoriam Dirk Ofner II

Am 30. November 2008 starb der Salzburger Autor und erostepost-Gründer Dirk Ofner. Im Sommer 2005 hatte er die Reihe AIGENtlich Lyrik erfunden und mit Fritz Huber am 3. Oktober 2005 den ersten von vielen Lyrikern und Lyrikerinnen aus Salzburg und Umgebung vorgestellt.Diese Reihe hat in den letzten Jahren viele kleine, feine Events hervorgebracht, bei denen Autor/inn/en aus Salzburg und Umgebung sich und ihre Lyrik präsentierten, indem sie einen Abend im Keller des Vogl & Co. im Stadtteil Aigen frei gestalteten, meist mit Musik, manchmal mit Film und Fotos, mit Kulinarischem oder Eigenwilligem. Vor Dirk Ofners Tod hat er einvernehmlich mit Murat, dem Wirt des Vogl & Co., vereinbart, diese Reihe mit einer letzten Veranstaltung am 6. April 2009 auslaufen zu lassen.

An diesem Abend werden Weggefährten und eine Weggefährtin von Dirk Ofner Anekdoten aus seinem (literarischen) Leben erzählen und kurze, wenig bekannte Texte aus seinem Schaffen vorstellen, begleitet von dem Schlagzeuger Günter Binder (Jekyl & Hyde Park Band), der auch bei Dirks Lesungen oft musikalisch assistierte, darunter Christian Hollaus, Fritz Huber, Margarita Fuchs, Kurt Rebol und Kurt Wölflingseder.

Weiters:Wolfgang Winkler – TenorsaxophonWolfgang Bretl – Gitarre, BassElisa Wolf – Text

Eintritt: freiwillige SpendenVeranstalter: erostepost, Vogl & Co.

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Mittwoch, 15. April 2009, 20 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg

Catalin Dorian Florescu, Sasa Stanisic, Michael Stavaric „Viele Kulturen – Eine Sprache (1)” Lesungen: Chamisso-Preisträger

Seit 1985 vergibt die Robert Bosch Stiftung jährlich den Adelbert-von-Chamisso-Preis an Autorinnen und Autoren aus allen Kulturen, die auf Deutsch schreiben. Anlässlich der 25. Vergabe wurden gemeinsam mit literaturhaus.net drei Abende im Literaturhaus Salzburg organisiert. Zum Auftakt lesen junge Schriftsteller aus Ost-europa – Catalin Dorian Florescu (Rumänien), Sasa Stanisic (Bosnien-Herzegowina) und Michael Stavaric (Tschechien) – aus jüngeren Werken. Alle drei leben in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wo sie auch studiert haben. Moderation: Ines Schütz. Im Gespräch wird auch das Schreiben zwischen den Kulturen thematisiert.

Catalin Dorian Florescu, geboren am 27. August 1967 in Timisoara/ Rumänien, lebte in Italien und Amerika, seit der Flucht 1982 als Schriftsteller und Psychologe in Zürich. 2002 erhielt er den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis, 2003 den Anna-Seghers-Preis, 2008 war er Dresdner Stadtschreiber. Romane: „Wunderzeit” (2001), „Der kurze Weg nach Hause” (2002), „Der blinde Masseur” (2006), „Zaira” (2008). Infos: www.florescu.ch

Sasa Stanisic, geboren am 7. März 1978 in Visegrad/Bosnien-Herzegowina, 1992 Flucht nach Süddeutschland, war Stadtschreiber in Graz und lebt derzeit in Leipzig. Schreibt Prosa, Hörspiele, Satiren und literarische Blogs. Bekam 2008 den Adelbert-von-Chamisso-Preis. Sein Romandebüt „Wie der Soldat das Grammofon repariert” (2006) wurde ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt.Informationen: www.kuenstlicht.de

Michael Stavaric, geboren am 7. Jänner 1972 in Brno/Tschechien, lebt seit 1979 in Wien. Für sein umfangreiches Werk (Romane, Prosaminiaturen, Gedichte, Kinderbücher, Übersetzungen) erhielt er zahlreiche Preise, z.B. den Österreichischen Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur (2007 und 2009), den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis (2008), Wartholz-Literaturpreis (2009). 2009 erscheint sein neuer Roman „Böse Spiele” (Verlag C.H. Beck).

Eintritt: E 8/6/4 Veranstalter: Verein Literaturhaus, Robert-Bosch-Stiftung, literaturhaus.net

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Donnerstag, 16. April 2009, 8.45 & 15.30 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg

Bärbel Haas„Erst kommt der Text …”LeseRüssel-Workshop (für 8 – 10-jährige)

… und dann das Bild. Wie ein Bilderbuch daraus wird, das zeigt Bärbel Haas den Kindern – Schritt für Schritt -, bis schließlich das Buch fertig ist und (vor-)gelesen werden kann. Danach sollen die jungen Werkstatt-TeilnehmerInnen selbst die spannende Arbeit des Bücherschreibens und -malens entdecken. Gemeinsam wird eine kurze Stegreifgeschichte verfasst und anschließend illustriert. Bärbel Haas verrät, wie mit kleinen Maltricks eine große Wirkung erreicht werden kann. Vielleicht haben die einen oder anderen ja dann Lust, zu Hause weiter zu schreiben und zu malen.Dauer: ca. 3 Stunden (inklusive Pausen)

Bärbel Haas, geboren in Köln, Studium der Anglistik und Romanistik. 1989 erscheint das erste Bilderbuch, jährliche Kalender, der WDR verfilmt ab 1991 Bärbel-Haas-Geschichten für die „Sendung mit der Maus”. Ihre Bücher werden in die englische, französische, italienische und koreanische Sprache übersetzt. Sie hält Vorträge, Mal- und Schreibworkshops sowie Lesungen im In- und Ausland, 2001 wird ihr erstes Theaterstück uraufgeführt. Bisher sind 34 Bilder-Bücher von Bärbel Haas erschienen und Hunderte von Postkarten. Bärbel Haas lebt in der Nähe von Salzburg.

Eintritt: E 5 Veranstalter: Verein Literaturhaus

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Donnerstag, 16. April 2009, 20 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg

Ilija Trojanow „Preis der Literaturhäuser”Lesungen

Laudatio: Franz Schuh

Zum 8. Mal seit 2002 wird der Preis der Literaturhäuser vergeben. Nach Ulrike Draesner, Bodo Hell, Peter Kurzeck, Michael Lentz, Uwe Kolbe, Sibylle Lewitscharoff und Anselm Glück erhält die Auszeichnung im Jahr 2009 – eine Lesereise, honoriert mit 11.000 Euro – der deutsche Schriftsteller Ilija Trojanow. Die Literaturhaus-Leiter/innen von Berlin, Hamburg, Frankfurt, Salzburg, München, Köln, Stuttgart, Leipzig, Graz, Zürich und Rostock ehren damit einen Autor, der sich in besonderem Maß um das Gelingen von Literaturveranstaltungen verdient macht.

In der Jurybegründung heißt es: „Ilija Trojanows Werk, das aus Romanen, Reiseberichten, Anthologien, Essays und Filmbeiträgen besteht, lässt sich verstehen als eine einzigartige Sammlung von Beispielen und Modellen der Begegnung von Kulturen, die nicht unter dem Zeichen des Kampfes stattfindet … Ihm steht eine orientalisch anmutende Fabulierkunst ebenso zu Gebote wie eine aus der spirituellen Erfahrung und umfassender Menschenkenntnis gespeiste Weisheit; er beherrscht die erhellende, polemisch scharfe Pointe ebenso, wie er das Geheimnis von Menschen und Geschichten zu wahren weiß. Dank all dieser Fähigkeiten wird für Ilija Trojanows Publikum Weltwissen und Weltliteratur präsent, dargeboten mit einem charismatischen Lächeln von einem unschätzbaren Künstler der Vermittlung.”

Ilija Trojanow, geboren am 23. August 1965 in Sofia, 1971 Flucht nach Deutschland, wuchs in Deutschland und Kenia auf, lebte einige Jahre in Indien und Südafrika, heute als Autor, Übersetzer und Verleger in Wien. Zahlreiche Essays, Reportagen, Reiseführer zu Afrika und Indien. Seine Romane und Reportagen wurden vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erschienen u.a. die Bücher „Der Weltensammler” (2006), „Kampfabsage. Kulturen bekämpfen sich nicht – sie fließen zusammen” (2007), „Der entfesselte Globus” (Reportagen, 2008) und „Der letzte Ausweis” (2009).

Eintritt: E 6/5/4 Veranstalter: Verein Literaturhaus, literaturhaus.net, AAI Salzburg

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Montag, 20. April 2009, 20 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg

Kurt Drawert „Ich hielt meinen Schatten für einen Anderen und grüßte”Lesung und Gespräch

Einleitung: Anton Thuswaldner

„Wir liebten die Welt unter der Erde. Jeder war hingerissen von der Nutzlosigkeit seiner Arbeit, die Maschinen wirbelten den Staub durch die Luft, dass es eine Freude war, Zeuge zu sein, das ganze Jahrhundert betreffend. Ja, wir waren der Zukunft zugewandte Leute, an was auch sonst sollten wir uns halten.”

Der spektakuläre Fall von Kaspar Hauser, dem Findelkind des 19. Jahrhunderts, das ohne menschliche Zuwendung und Sprache aufgewachsen ist, dient Kurt Drawert als Folie für seinen großen Roman, um vom Untergang der DDR und dem Übergang in eine neue Zeit zu erzählen. Sein „Kaspar der Revolution” ist im Unterschied zu seinem Vorgänger äußerst sprachmächtig und berichtet mit schonungsloser Ironie von seinem Leben im „neunten Schuldbezirk” der „Deutschen D. Republik”. Er ist Zeuge und Ankläger zugleich, seine Beschreibung lässt die Zustände dieses Staates als surreale Farce erscheinen, seine Erzählungen sind ein Antrag auf „Anwesenheitsberechtigung” in einem nicht selbstverständlichen Dasein. Mit seinem Roman schafft Kurt Drawert eine Parabel auf die „Verbrechen am Seelenleben des Menschen” und auf unsere innere Obdachlosigkeit.

Kurt Drawert, geboren 1956 in der ehemaligen DDR, lebt seit 1996 als Autor, Lyriker, Essayist in Darmstadt. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Uwe-Johnson-Preis, Ingeborg-Bachmann-Preis, Leonce-und-Lena-Preis, Lyrikpreis Meran, Nikolaus-Lenau-Preis. Jüngste Publikationen: „Wo es war” (Lyrik, 1996); „Rückseiten der Herrlichkeit. Texte und Kontexte” (2001); „Frühjahrskollektion” (Lyrik, 2002)

Eintritt: E 6/5/4Veranstalter: prolit

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Dienstag, 21. April 2009, 20 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg

Literaturgruppe 8„Von unten, von außen, von innen, von schräg”Experiment Wort

Erinnerungen, Fußballfelder, Zukunftsträume, Flipflops, Glück und Trauer, Skurriles, Fröhliches, Verrücktes, Lebensgeschichten und Spiegelbilder, Oden und Slam-Poetry, Tintenwellen, Papierphantasien, Sandkornwelten …

Die Literaturgruppe 8 des Musischen Gymnasiums Salzburg lädt Sie herzlich ein, sich mit ihr auf eine Bootsfahrt durch Wortflüsse zu begeben und neue Blickwinkel auf vielleicht alltägliche Dinge zu bekommen. Die Texte sind eine Auswahl aus den in vier Jahren Literaturunterricht entstandenen Arbeiten und betrachten die Welt und ihre Eigenheiten von verschiedensten Seiten: von unten, von außen, von innen, von schräg. Tauchen Sie mit uns ein in das Leben zwischen den Wörtern!

Eintritt: freiVeranstalter: Verein Literaturhaus, Musisches Gymnasium

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Mittwoch, 22. April 2009, 19 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg

Petros Markaris „Die Kinderfrau” Krimi-Lesung (griech./dt.) & Gespräch

Um 19 Uhr wird die ARTE-Film-Dokumentation „Tod in der Agora, Blei in der Mussaka” (F/GR 2006, 56 Min.) über den griechischen Krimi-Autor Petros Markaris und sein Athen gezeigt.Filmeintritt: frei.

Ab 20 Uhr tritt der bekannte Autor mit Istanbuler Wurzeln erstmals in Salzburg auf. Mit seinem jüngsten Roman „Die Kinderfrau. Ein Fall für Kostas Charitos” (Diogenes Verlag, 2009) hat er sein bisher persönlichstes Buch verfasst. Moderation: Markaris-Übersetzerin Michaela Prinzinger.

Was in Istanbul geschah, ist nun viele Jahrzehnte her. Und doch findet die neunzigjährige Kinderfrau keine Ruhe – sie hat noch alte Rechnungen zu begleichen. Kommissar Charitos folgt ihren Spuren: Sie führen nach „Konstantinopel”, in eine Vergangenheit mit zwei Gesichtern – einem schönen und einem hässlichen.

„Seit Markaris seinen herben Kommissar Kostas Charitos in die korrupte Welt setzte, ihn mit seinen eigenen Marotten wie der Vorliebe für Wörterbücher und mit sprödem Humor ausstattete, ist ein Athen jenseits antiker Attraktionen zu entdecken: Diese Stadt ist dunkles Labyrinth, gefleckt mit Tatorten, und ein Ballungsraum krimineller Energien von Unterwelt und Hochfinanz. Weit mehr als jede Materialsammlung fasziniert, wie Markaris den Stoff dreht und wendet – mit grimmigem Humor und Detektionslust, Lebenserfahrung und Kunstverstand.” (FAZ)

Petros Markaris, geboren am 1. Jänner 1937 in Istanbul, lebt in Athen. Vom Vater zum Volkswirtschaftsstudium nach Wien geschickt, machte der Student, was er wollte: Er begann zu schreiben. Verfasser von Theaterstücken, Schöpfer einer Fernsehserie, Co-Autor des Filmemachers Theo Angelopoulos und Übersetzer von vielen deutschen Dramatikern, u.a. von Brecht und Goethe. Sein Kommissar Kostas Charitos wird oft in einem Atemzug mit Wallander, Montalbano und Brunetti genannt, und seine Bücher erscheinen in 14 Sprachen. Jüngste Veröffentlichungen: „Live” (2004), „Balkan Blues” (2005), „Der Großaktionär” (2007), „Wiederholungstäter. Ein Leben zwischen Athen, Wien und Istanbul” (2008).Eintritt E 6/5/4 l (Film: frei)

Eintritt: E 6/5/4 Veranstalter: Verein Literaturhaus, ARTE

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Donnerstag, 23. April 2009, 9 & 10.30 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg

Jutta Treiber„Felsen küssen mit der Nase”LeseWelten (für 14-16-jährige)

„Mein Vater ist Lehrer. Lehrer mit Burn-out-Syndrom. Das haben jetzt viele. Ich bin ein Schüler mit Burn-out-Syndrom, aber danach fragt ja keiner. Weil mein Vater sich also ausgebrannt fühlt, hat er beschlossen, ein Jahr Urlaub zu nehmen. (…) Na gut, und jetzt leisten (meine Eltern) sich diese Reise. Und ich darf mit.” Der fünfzehnjährige Benjamin „darf” mit seinen Eltern eine große Reise in die Vereinigten Staaten antreten. Von New York bis San Francisco sind die drei Teil einer Reisegruppe in einem vollklimatisierten Autobus. Gar nicht so öde, wie er geglaubt hat, findet Benni. Was er erlebt, vertraut er seinem Tagebuch an, das er freundschaftlich Sam nennt. Ein Höhepunkt jagt den anderen: abwechslungsreiche Landschaft, Betroffenheit bei der Fahrt durch ein Navajo-Reservat, ein erster Kuss, eine Sex-Show in Las Vegas … „Bennis Tagebucheintragungen sprühen vor Entdeckerlaune, berichten ironisch über die Gepflogenheiten der anderen Mitreisenden, über die Reiseleiter, über die streitenden Eltern, über eine erste flüchtige Liebe zu Monika. ‘Die Bildungsreise’ erweitert den inneren und äußeren Horizont des sympathischen Protagonisten.”(Der Standard)

Jutta Treiber, seit 1988 freiberufliche Autorin, schreibt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ihre Bücher wurden unter anderem mit dem Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien und dem Österreichischen Jugendbuchpreis ausgezeichnet und in bisher 20 Sprachen übersetzt.

Eintritt: E 3Veranstalter: Verein Literaturhaus

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Donnerstag, 23. April 2009, 19.30 Uhr Veranstaltungsort: Rupertus Buchhandlung, Dreifaltigkeitsgasse 12

Christa Gürtler, Petra Nagenkögel, Klaus Seufer-Wasserthal, Anton Thuswaldner„Aufgeblättert” Literaturgespräch

„Aufgeblättert” werden am „Welttag des Buches” literarische Neuerscheinungen, deren Geschichten in das Pakistan der Gegenwart und in das Österreich der fünfziger Jahre führen, vom Schriftsteller Leo Richter und von Klara und ihren Männern erzählen.

Christa Gürtler stellt den Roman „Ruhm” von Daniel Kehlmann zur Diskussion, der kurz nach seinem Erscheinen sofort auf Platz 1 der Bestsellerlisten landete. Die Urteile der Literaturkritik reichen von „Spiegelglatte Designerliteratur” (Zeit online) bis zu „eine genialische Fingerübung” (NZZ) und „ein Buch von funkelnder Intelligenz” (FAZ).

Petra Nagenkögel präsentiert „Fast eine Nomade”, die Fortsetzung der Lebensgeschichte von Hans-Georg Behr, die dort beginnt, wo „Fast eine Kindheit” endet, Anfang der fünfziger Jahre, als der Erzähler in der Akademie der bildenden Künste vorstellig wird. Er erzählt von Begegnungen mit Hermann Hesse und Bert Brecht, vom legendären Café Hawelka und davon, was die Beatles mit dem alten Österreich zu tun haben.

Klaus Seufer-Wasserthal stellt den Debütroman „Verlangen nach Drachen” der österreichischen Schriftstellerin Verena Roßbacher vor. Das geheimnisvolle Zentrum des Romans ist die Aushilfskellnerin Klara, sie fasziniert die unterschiedlichsten Männer, die alle das Kaffeehaus Neugröschl frequentieren, und bewirkt die erstaunlichsten Verwandlungen.

Anton Thuswaldner plädiert für die Lektüre des Romans „Eine Kiste explodierender Mangos” von Mohammed Hanif. Der pakistanische Autor deckt in seiner Satire über Männer, Macht und Militär auch die Strukturen und Verstrickungen der gegenwärtigen globalen Politik auf.

„Aufgeblättert” werden die Neuerscheinungen von Christa Gürtler (Literaturwissenschafterin, Leiterin der Leselampe), Petra Nagenkögel (Schriftstellerin), Klaus Seufer-Wasserthal (Buchhändler, Rupertus Buchhandlung), Anton Thuswaldner (Literaturkritiker).

Eintritt: freiVeranstalter: Literaturforum Leselampe, Rupertus Buchhandlung

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Donnerstag, 23. April 2009, 20 UhrVeranstaltungsort: kleines theater, Schallmooser Hauptstr. 50

Franz Hohler „Die Karawane am Boden des Milchkrugs” Kabarettistische Lesung

„Noch nie hatte ich so tief in den Milchkrug hineingeschaut wie diesmal, als ich ihn so gründlich reinigen wollte, dass auch die weißen Ringe im Innern verschwänden, die sich in Bodennähe von stehengelassener Milch gebildet hatten. Deshalb war mir auch noch nie aufgefallen, dass sich am Boden des Krugs eine Sandwüste ausdehnte, auf die ich wie aus einem Flugzeug hinunterblickte.”

Franz Hohler, einer der originellsten Erzähler unserer Zeit und Altmeister des Schweizer Kabaretts, erzählt seine besten Geschichten, witzige, hintersinnige Geschichten, in denen sich die Wirklichkeit unmerklich auflöst, phantasievolle Geschichten, groteske, skurrile, seltsame, abgründige und doppelbödige Geschichten mit unerwarteten und unvorhersehbaren Wendungen. Ein „Best of Hohler” ist zu erwarten!

„Beunruhigende Lachgeschichten. Nimmt man sie nur leichthin, dann nimmt man sie zu leicht. Nimmt man sie nur als schwerwiegend, dann nimmt man sie zu schwer.” (Werner Weber, NZZ)

Franz Hohler, geboren 1943 in Biel/Schweiz, lebt in Zürich und gilt als einer der bedeutendsten Erzähler seines Landes. Ausgezeichnet mit vielen Preisen, u.a. mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, mit dem Kunstpreis der Stadt Zürich und mit dem Salzburger Stier für sein Lebenswerk (2008). Dieses umfasst Kabarett, Theaterstücke, Kinderbücher, Kurzgeschichten und Romane. Zuletzt erschien „Das große Buch” (Kindergeschichten für Erwachsene).

Veranstalter: prolit, kleines theaterEintritt: E 17,50 / 11,50

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Freitag, 24. April 2009, 20 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg

Sabine Scholl, Lydia Mischkulnig & Doretta Carter„Böhmische Bibel. Unheilige Schrift für Puppen”Musikalisch-literarisches Ereignis

Gemeinsam mit der göttlichen Stimme der berühmten Soul-Diva Doretta Carter aus Jamaica verzaubern Lydia Mischkulnig und Sabine Scholl das Publikum – ein Sinnenfest mit der verrückten Schöpfungsgeschichte zur Errettung der Welt!

„Böhmen liegt am Meer” heißt es bei Ingeborg Bachmann. Für die österreichischen Autorinnen Sabine Scholl und Lydia Mischkulnig ist Böhmen das Böhmen aus Shakespeares Wintermärchen: fiktiv, irreal und trotzdem geographisch vorhanden. Daraus entwickeln sie nach dem strengen Schreibprinzip, Satz für Satz gemeinsam zu erarbeiten, ihre Geschichte … Für ihr 5-bändiges Monumentalwerk „Böhmische Bibel. Unheilige Schrift für Puppen” haben die beiden Autorinnen eine Schreibgemeinschaft gegründet: www.tinternational.net .Teil 1 (Buch FIONA) und Teil 2 (LIBUSE) sind 2008 erschienen, das 3. Buch (HERMINATOR) und das 4. Buch werden 2009, das 5. Buch als Opernlibretto 2010 veröffentlicht (alle Wieser Verlag).

Lydia Mischkulnig, geboren 1963 in Klagenfurt, lebt in Wien. Gastprofessur Japan 2008, Canetti-Stipendium 2007. Jüngst: „Umarmung” (Roman, 2002), „Hineinhören” (Hörspiel, 2003). 2009 erscheint „Macht euch keine Sorgen. Neun Heimsuchungen” (Haymon).

Sabine Scholl, geboren 1959 in Grieskirchen/OÖ, lebt nach Aveiro, New York, Chicago, heute als freie Autorin in Berlin. Lehrt an Universitäten, zuletzt Nagoya/Japan. Bücher jüngst: „Sehnsucht Manhattan”(2004), „Lissaboner Impressionen” (2006), „Sprachlos in Japan” (2006).

Eintritt: E 8/7/6 Veranstalter: Verein Literaturhaus

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Dienstag, 28. April 2009, 20 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg

Irena Brezna „Die beste aller Welten”Nachbar.Literaturen

Die 11-jährige Ich-Erzählerin Jana lebt in einer kleinen slowakischen Stadt in einer gespaltenen Welt. In der Welt der Schule, die mit ihrem sozialistischen Pathos eine große Anziehungskraft ausübt, und in der Welt der Eltern. Der Vater, ein Anwalt, wird zum Brückenbau abkommandiert, die schöne Mutter interessiert sich nur für ihre Wirkung auf Männer und landet als Überläuferin im Gefängnis, doch darüber spricht man nicht. Die Großmutter zieht Hühner auf, pflegt den Garten und geht in die Kirche. Aus der bedrohlichen Umgebung zaubert sich Jana ihre eigene Welt, sie wird zur „Sammlerin von Gedanken”, die sie für sich behalten muss: „Es gibt zwei Welten und zwei Sprachen, und ich gehe täglich wie eine Doppelagentin hin und her.”

„Irena Brezná Kindheitsroman, der in die Aufbruchsjahre des tschechoslowakischen Kommunismus hinab taucht, ist präzise und poetisch, warmherzig und unerbittlich – und dies alles zugleich.” (Karl-Markus Gauß)

Irena Brezná, geboren 1950 in Bratislava, Slowakei, emigrierte 1968 in die Schweiz, lebt in Basel. Sie zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Publizistinnen, wenn es um Mittel- und Osteuropa geht, und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Emma-Journalistinnen-Preis und dem Theodor-Wolff-Preis. Zuletzt erschienen von ihr der Band „Die Sammlerin der Seelen – Unterwegs in meinem Europa” (Aufbau Verlag 2003) und der Roman „Die beste aller Welten” (Edition Ebersbach 2008).

Eintritt: E 6/5/4Veranstalter: Salzburger Literaturforum Leselampe

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Mittwoch, 29. April 2009, 20 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg

Christine Haidegger, Gerlinde Weinmüller „Herzlandschaften” Lesung & Gespräch

Am heutigen Abend stellen die beiden Salzburger Autorinnen Christine Haidegger und Gerlinde Weinmüller ihre neuesten Gedichtbände vor. In Zeiten der Informationsüberfülle durch – nicht mehr so neue – Medien haben es Gedichte schwer. Man könnte sie als SMS verschicken, denn sie sind meist kurz und komprimiert, bergen dennoch eine ganze Erzählung, einen Roman in sich, deren ausgesparte „Leerstellen” die Lesenden durch eigene Assoziationen erweitern. Christine Haideggers Lyrikband „Herz.Landschaft. Licht” ist frei von Überfrachtungen, sie nähert sich ihren Themen behutsam, dringt zu ihrem Kern vor. Zeitlos sind Liebe, Trauer und Schmerz – und doch gelingt es der Dichterin, aus ihnen neue poetische Erfahrungen zu schöpfen, sie in bewegende Bilder zu übersetzen, die noch lange nachwirken.

Gerlinde Weinmüllers neuer Gedichtband trägt den Titel „stand.halten”.Wem standhalten? Der Sehnsucht, der Angst, enttäuscht zu werden, den Versuchungen eines Frühlings, der den Herbst bereits in sich trägt?Und doch locken Augenblicke, vom Wind gekämmt, vom Wald beäugt, von der Sonne zerlassen, und wollen zur Sprache gebracht werden.

Christine Haidegger, geboren 1942, lebt seit 1963 in Salzburg. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Jüngste Veröffentlichungen: „Fremde Mutter”(2006), „Herz.Landschaft.Licht” (2009), beide Otto Müller Verlag.

Gerlinde Weinmüller, geboren 1960, in Salzburg, studierte Germanistik und Theologie und unterrichtet an einem Salzburger Gymnasium. Jüngste Veröffentlichungen: „Verfallen” (2006), „stand.halten” (2009).

Im Anschluss an die Lesung wird je ein Gedichtband der Autorinnen verlost und zu einem Glas Wein geladen.

Eintritt E 6/5/4Veranstalter: Salzburger Autorengruppe

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Donnerstag, 30. April 2009, 20 UhrVeranstaltungsort: Literaturhaus Salzburg

Lesungen: Chamisso-PreisträgerSaid, Sudabeh Mohafez „Viele Kulturen – Eine Sprache (2)”

Die iranisch-deutschen Schriftsteller SAID und Sudabeh Mohafez (Foto) - beide Chamisso-Preisträger – lesen im Literaturhaus. Moderation: Barbara Frischmuth.

Die beiden Autoren, die in der deutschen Sprache eine „Behausung” gefunden haben, weisen mit Leben und Werk weit über das Schreiben hinaus: SAIDs literarische Themen sind Liebe und Exil, ausgezeichnet wurde er aber auch für sein Engagement für politisch Verfolgte. Als Präsident des westdeutschen P.E.N.-Zentrums war er Beauftragter für das „Writers in Prison Committee”. Sudabeh Mohafez arbeitete jahrelang in verschiedenen Nichtregierungsorganisationen der Bereiche Migration und Gewaltprävention/Anti-Gewalt-Arbeit. Im Gespräch wird dieser Einsatz zur Sprache kommen.

Ein (zweiter) Abend anläßlich der 25. Vergabe des Chamisso-Preises an Autoren aus allen Kulturen, die auf Deutsch schreiben.

SAID, geboren am 27. Mai 1947 in Teheran, kam 1965 als Student der Politikwissenschaft nach München, wo er heute lebt. Schreibt Lyrik, Prosa, Hörspiele und Kinderbücher. Viele Veröffentlichungen, jüngst u.a. „Landschaften einer fernen Mutter” (2001), „Außenhaut Binnträume” (Gedichte, 2002), „In Deutschland leben” (Ein Gespräch, 2004), „Ich und der Islam” (Prosa, 2005), „Das Rot lächelt, das Blau schweigt” (2006), „Mukulele” (Kinderbuch, 2007), „Der Engel und die Taube” (2008). Mehrere Preise, darunter den Adelbert-von-Chamisso-Preis (2002) und die Goethe-Medaille (2006). Infos: www.said.at

Sudabeh Mohafez, geboren 1963 in Teheran, wo sie dreisprachig (Deutsch, Persisch, Französisch) aufwuchs; 1979 kam die Familie nach West-Berlin. Studium der Musik, Anglistik und Erziehungswissenschaft. Ab 2001 Lektorin, Übersetzerin und Leiterin von Schreibwerkstätten. Nach Jahren in Lissabon lebt sie heute in Stuttgart. Bücher: „Wüstenhimmel Sternenland” (Erzählungen, 2004) und „Gespräch in Meeresnähe” (Roman, 2005). 2006 erhielt sie den Adelbert-von-Chamisso-Preis, 2007 hatte sie die Poetikdozentur an der FH Wiesbaden inne, 2008 gewann sie den MDR-Literaturwettbewerb.Infos: www.sudabehmohafez.de

Eintritt: E 8/6/4 Veranstalter: Verein Literaturhaus, Robert-Bosch-Stiftung, literaturhaus.net

(Quelle: S24)

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