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Salzburger Polizei verhaftete deutschen Millionenbetrüger

Einen mutmaßlichen Millionenbetrüger, der mit europäischem Haftbefehl gesucht worden ist, hat die Polizei am Mittwoch in der Stadt Salzburg festgenommen.

Der 31-jährige Deutsche soll den Kurs eigener Aktien künstlich in die Höhe getrieben und dann die in Wahrheit fast wertlosen Papiere verkauft haben. Dadurch ergaunerte er den unvorstellbaren Betrag von rund 24 Millionen Euro, teilte die Sicherheitsdirektion Salzburg mit.

Der 31-Jährige gehört einer Gruppe an, die mit zahlreichen Börsenbriefen den Kurs von selbst erworbenen Aktien dermaßen in die Höhe schrauben konnte, obwohl hinter den Papieren kein operatives Geschäft stand und die Aktien offiziell eigentlich negativ bewertet wurden. Durch den Verkauf konnte die Gruppe schließlich einen Gewinn von 24 Millionen Euro erzielen.

In der Vorwoche hat die Polizei in Salzburg den Hinweis erhalten, dass sich der mit einem in Stuttgart ausgestellten Haftbefehl Gesuchte in der Mozartstadt aufhalten könnte, so Kripo-Chef Andreas Huber.  Am Mittwoch wurde er in seiner Wohnung in der Stadt Salzburg verhaftet. Er wurde in die Justizanstalt gebracht und wird nach Deutschland ausgeliefert. Nähere Einzelheiten zu den vorgeworfenen Straftaten waren in Salzburg nicht bekannt. (APA)
(Quelle: S24)

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