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Schadstoffkonzentrationen meist unterdurchschnittlich

Salzburg – Der Dezember 2008 war lufthygienisch zweigeteilt. Durch das wechselhafte und relativ milde Wetter bis Monatsmitte lagen auch die Schadstoffkonzentrationen meist auf einem unterdurchschnittlichen Niveau.

Nach einer Phase mit sehr geringen Schadstoffkonzentrationen, verursacht durch eine Nordwestströmung mit Schneefall, folgte zu Monatsende kaltes, trockenes Winterwetter. Durch Ausbildung von Bodeninversionen sind die Schadstoffwerte zu Monatsende deutlich angestiegen. Das geht aus dem Monatskurzbericht des Referates Immissionsschutz des Landes zur Luftgüte im Dezember 2008 hervor.

Die höchsten Feinstaubkonzentrationen wurden am Silvestertag registriert. Kurz vor Mitternacht stieg die Feinstaubkonzentration an allen Messstationen sprunghaft an. In der ersten Stunde nach dem Jahreswechsel wurden bis zu 650 Mikrogramm Feinstaub in einem Kubikmeter Luft gemessen. Üblicherweise liegt die Feinstaubkonzentration bei 30 µg/m³. Die Werte sanken am nächsten Tag rasch wieder auf ein ortsübliches Niveau.

Meteorologisch gesehen war der Dezember um bis zu zwei Grad wärmer als im langjährigen Mittel. Der Niederschlag lag im Vergleich zum langjährigen Klimamittel bei 75 Prozent in Mattsee und bei 225 Prozent im Lungau. Vor allem in den Gebirgsgauen fielen große Neuschneemengen.

 

(Quelle: S24)

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