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Schleierfahnder weiterhin auf Erfolgskurs

Piding (BGL) – Eine ganze Reihe von Festnahmen gelang den Beamten der Polizeiinspektion Fahndung in Piding in den vergangenen Tagen. Drunter konnten auch mehrere “Hochkaräter” dingfest gemacht werden.

Ein ganz besonders dicker Fisch ging den Fahndern am vergangenen Sonntagmittag ins Netz. Der mittlerweile in Frankreich lebende 39-jährige Rumäne stand wegen eines vollendeten Tötungsdeliktes ganz weit oben auf der Fahndungsliste. Anfang 2001 hatte die spanische Polizei eine blutverschmierte Leiche in der Badewanne eines Hauses in Malaga aufgefunden. Aufgrund der akribischen Tatortarbeit konnte der jetzt Festgenommene als Hauptverdächtiger identifiziert werden. Noch im Zugabteil wurden dem Mann die Handschellen angelegt. Die Reise nach Salzburg musste er stornieren. Das weitere Auslieferungsverfahren koordiniert die zuständige Generalstaatsanwaltschaft München mit den spanischen Behörden.

Vergeblich wartete am Sonntagvormittag ein 25-jähriger Reichenhaller auf seinen Zug am Freilassinger Bahnhof. Wegen eines Drogendeliktes aus dem Jahr 2008 lag ein Festnahmeersuchen der Aachener Justiz vor. Aus Mangel an Bargeld muss der Mann nun eine mehrwöchige Haftstrafe antreten.

Am frühen Dienstagmorgen klickten die Handschellen auch bei einem gesuchten mutmaßlichen Mehrfachvergewaltiger. Wegen illegaler Einreise war der 37-jährige Mann aus dem Kosovo zusammen mit einem zehn Jahre jüngeren Landsmann auf der Autobahn bei Piding festgenommen worden. Im weiteren Verlauf stellte sich dann heraus, welch guten Fang die Fahnder da gemacht hatten. Laut Haftunterlagen wird der vormals in Nordrhein-Westfalen wohnhafte Ex-Jugoslawe beschuldigt, im Jahre 1994 zusammen mit einem namentlich bekannten Mittäter eine Anhalterin sowie eine Diskobesucherin jeweils in einem Waldstück brutal und skrupellos vergewaltigt zu haben. Nach über 15 Jahren muss sich der Kosovare jetzt vor dem Richter verantworten.

(Quelle: S24)

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