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Schneeschuhwanderin von Nassschnee-Lawine erfasst

St. Koloman – Glimpflich hat am Samstag eine Schneeschuhwanderin einen Lawinenabgang in St. Koloman überstanden. Die 49-jährige Wienerin löste bei ihrer Tour vom Schlenken zur Tenneralm eine hundert Quadratmeter große Nassschnee-Lawine aus und wurde rund 30 Meter mitgerissen.

Dabei zog sie sich einen Knöchelbruch und Hautabschürfungen zu, informierte die Polizei.

Die Frau hatte die Bergtour gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten unternommen. Das kleine Schneebrett ist bei der Querung eines südseitigen Steilhanges in 1.340 Meter Seehöhe abgegangen. Die Verletzte wurde vom ÖAMTC-Rettungshubschrauber “Christophorus 6” geborgen und in das Unfallkrankenhaus nach Salzburg gebracht.

Durch die starke Erwärmung steigt im Laufe des Tages die Lawinengefahr von “mäßig” auf “erheblich” (Stufe drei der fünfteiligen Skala) an, warnten am Sonntag Meteorologen. Zahlreiche kleine bis mittelgroße und vereinzelte auch große Feucht- und Nass-Schneelawinen können sich aus Steilhängen von selbst lösen”, stand auf der Internetseite des Salzburger Lawinenwarndienstes.

In große Gefahr haben sich am Samstag zwei britische Urlauber im Skigebiet von Aberg-Langeck in Maria Alm begeben. Die beiden verließen die gesicherte Piste und steckten schließlich auf 1.150 Meter Seehöhe in einem Graben fest. Nachdem sie gegen 19.30 Uhr das Rote Kreuz alarmiert hatten, machten sich 15 Bergretter mit einem Lawinenhund, zwei Pistenraupenfahrer und ein Alpinpolizist auf die Suche nach den Verirrten. Sie wurden gegen 22.00 Uhr unverletzt aus dem “Schwarzbachgraben” geborgen.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 18.05.2021 um 08:09 auf https://www.salzburg24.at/archiv/schneeschuhwanderin-von-nassschnee-lawine-erfasst-59617243

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