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Schrott und 49er-Segler ÖOC-Lichtblicke

Die 49er-Segler haben am Montag Österreichs Chancen auf eine Medaille bei den Olympischen Sommerspielen in London am Leben erhalten. Nico Delle-Karth und Niko Resch gehen nach zwei vierten Tagesrängen als Siebente ins Medal Race am Mittwoch. Von den übrigen ÖOC-Athleten schaffte es am Montag nur Hürdensprinterin Beate Schrott ins Halbfinale.

Für den Tiroler Steuermann Delle Karth und den Kärntner Vorschoter Resch geht es dank der zwei starken Wettfahrten nun am Mittwoch um doppelte Punkte und gegen fünf Nationen um Bronze. Matthias Schmid/Florian Reichstädter liegen in der 470er-Klasse auf Platz acht, haben aber bereits 15 Punkte Rückstand auf Bronze.

Leichtathletin Beate Schrott qualifizierte sich mit einem Vorlaufsieg über 100 m Hürden in 13,09 Sekunden für das Halbfinale der Top-24 am Dienstagabend. Die Niederösterreicherin kam auf die insgesamt 20-beste Zeit, die Windverhältnisse waren allerdings sehr unterschiedlich. "Das passt gut. Ich war ein bisschen überrascht, dass in meinem Lauf alle so weit hinter mir waren. Ich war sehr nervös, das Semifinale will ich ein bisschen mehr genießen, denn mein Soll ist erfüllt", sagte die Medizin-Studentin Schrott, die aber trotzdem noch einiges vor hat: "Ich will eine Zeit von 12,9 laufen, denn das habe ich drauf."

Diskuswerfer Gerhard Mayer hingegen verpasste die Finalqualifikation als 24. deutlich. Der weiteste der drei Versuche des EM-Achten von Helsinki ging auf 60,81 m, das war um 4,43 m weniger als sein österreichischer Rekord und daher auch in dem Weltklassefeld zu wenig. Für den Aufstieg wären 63,55 Meter notwendig gewesen.

Ringer Amer Hrustanovic schied in der Klasse bis 84 Kilogramm nach griechisch-römischer Stilart im Achtelfinale aus und landete auf dem zehnten Endrang. Da sein polnischer Bezwinger Damian Janikowski nicht das Finale erreichte, war für den 24-jährigen Salzburger nach der 0:2,0:3-Niederlage auch die Chance, in der Hoffnungsrunde Bronze zu erkämpfen, dahin.

Die rot-weiß-roten Schützen verpassten auch am Montag die Medaillenentscheidung, Routinier Thomas Farnik sein Ziel allerdings sehr knapp. Nach 120 Schuss verhinderte ein einziger Ring seine Chance auf eine Final-Teilnahme. Der 45-jährige Wiener belegte zum Abschluss in seiner Spezialdisziplin Kleinkaliber-Dreistellungsmatch mit 1.167 Ringen Platz zwölf. 1.168 Ringe hätten für das Stechen um den Finaleinzug gereicht. Trap-Schütze Andreas Scherhaufer schoss bei seinem Olympia-Debüt als 17. etwas klarer an der Entscheidung vorbei.

Die Synchronschwimmerinnen Nadine Brandl/Livia Lang wurden in der freien Kür 20. Das SU-Wien-Duo beendete den Duett-Bewerb auf dem 19. Platz und erfüllte damit die Erwartungen.

(Quelle: S24)

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