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Schweizer Maurer Sieger des X-Alps-Extremrennens

Der Schweizer Christian Maurer hat den Extrembewerb Red Bull X-Alps am Mittwoch in Monte Carlo als Sieger beendet. Elf Tage war der 26-Jährige nach dem Start in Salzburg unterwegs, war mehr als 42 Stunden mit dem Paragleitschirm in der Luft (999 km) und bewältigte zu Fuß in mehr als 87 Stunden insgesamt 1.376 Kilometer und 34.890 Höhenmeter (Video am Textende).

Maurer, der sich mit 100 Stunden Ruhezeit begnügte, hatte fast zwei Tage Vorsprung auf den ersten Verfolger. Die zwei Österreicher im Feld der 29 Extremsportler waren wie zehn ihrer Kollegen vorzeitig ausgeschieden.

Nach der Ankunft an der Cote d’Azur musste auch Maurer den Strapazen Tribut zollen. Via Salzburger Gaisberg, Watzmann, Großglockner, Marmolada, Matterhorn, Mont Blanc und Mont Gros hatte er bei enormen Wetterkapriolen das Ziel erreicht. “Mein Körper ist am Ende. Ich werde mich an den nächsten Tagen keinen Meter bewegen. Das war alles am Limit, aber seit der Landung im Wasser fühle ich mich besser denn je. Zumindest im Kopf”, erklärte Maurer.

Für die weiteren Podestplätze kamen der Schweizer Alex Hofer (153 Kilometer von Monaco entfernt) sowie eine Verfolgergruppe mit Athleten aus England, den USA, Finnland, Russland und Deutschland in Frage. 2007 hatten nur fünf Teilnehmer das Fürstentum erreicht.

Der Oberösterreicher Christian Amon musste das Rennen bereits am zweiten Tag wegen einer Achillessehnenverletzung aufgeben. Helmut Eichholzer lag an vierter Stelle, als er am Montag wegen Fliegens in einer Verbotszone disqualifiziert wurde. “Das war mein Fehler. So brutal ist das Leben. Ich hätte alle Chancen auf einen Podestplatz gehabt”, ärgerte sich der Salzburger.

(Quelle: S24)

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