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Schwerer Missbrauchsverdacht gegen Oberösterreicher

Ein schwerer Fall von mutmaßlichem sexuellen Missbrauch ist Dienstagnachmittag in Oberösterreich bekanntgeworden.

Ein Mann, Jahrgang 1946,  aus dem Bezirk Steyr-Land soll sich in den vergangenen vier Jahren wiederholt an seinem Sohn, seiner Enkelin, einem Pflegekind und an Freundinnen der Tochter vergangen haben. Wie das ORF-Radio Oberösterreich berichtete, wurde der Verdächtige festgenommen. Er sitzt derzeit in der Justizanstalt Garsten in Untersuchungshaft.

Schwere Vorwürfe auch von Ehefrau

Auch die Ehefrau des  Verdächtigen erhebt schwere Vorwürfe: Er soll sie in den vergangenen 20 Jahren mehrmals vergewaltigt haben. Die anderen mutmaßlichen Opfer waren zum Zeitpunkt der angeblichen Übergriffe zehn bis 16 Jahre alt. Sie sollen in den kommenden 14 Tagen kontradiktorisch einvernommen werden, berichtete der Sprecher der Staatsanwaltschaft Steyr, Andreas Pechatschek, auf APA-Anfrage.

Betreuungseinrichtung bringt Missbrauch-Verdacht ins Rollen

Hinweise aus einer Betreuungseinrichtung brachten den Fall ins Rollen. Ein Kind, das nicht zur Familie des Mannes gehört, hatte dort entsprechende Andeutungen gemacht. Die Polizei nahm nach dem Hinweis die Ermittlungen auf. Vergangene Woche wurde schließlich ein Haftantrag gegen den Verdächtigen, der die Übergriffe bestreitet, gestellt, so Pechatschek weiter. (APA)
(Quelle: S24)

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