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Sex-Vorwürfe gegen israelischen Minister Shalom

Silvan Shalom wies Vorwürfe zurück Salzburg24
Silvan Shalom wies Vorwürfe zurück

Der israelische Energieminister Silvan Shalom wird der sexuellen Nötigung beschuldigt. Der frühere Außenminister und mögliche Präsidentschaftskandidat soll eine Frau vor 15 Jahren sexuell belästigt und sie zum Oralsex gezwungen haben, berichteten israelische Medien am Montag. Der Minister wies die Vorwürfe zurück und erklärte, die Frau nicht zu kennen.

Die Justizbehörden leiteten Ermittlungen ein. Es war allerdings nicht klar, ob die Tat, sollte sie stattgefunden haben, nicht bereits verjährt ist. Nur im Falle des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger gilt in Israel keine Verjährungsfrist. Shalom nannte die Beschuldigungen völlig unbegründet und sprach von Rufmord sowie einem "Albtraum".

Shalom hatte als israelischer Außenminister mit seiner damaligen Amtskollegin Benita Ferrero-Waldner (ÖVP) 2003 in Jerusalem vereinbart, dass nach dreieinhalb Jahren wieder ein israelischer Botschafter nach Wien entsandt werden solle. Wegen der Regierungsbeteiligung der FPÖ hatte Israel seinen Botschafter abgezogen.

Im November 2011 war der ehemalige israelische Staatspräsident Moshe Katzav wegen Vergewaltigung und sexueller Belästigung dreier früherer Mitarbeiterinnen vom Obersten Gericht Israels in letzter Instanz zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden.

(Quelle: S24)

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