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Sicherungsbauten in Ramingstein fertig

Ramingstein – In Ramingstein war es immer wieder zu Hangrutschungen gekommen. Um den Hang im Schneckengraben und Raner-Halt zu stabilisieren wurden Entwässerungssysteme und Holzkrainerwände errichtet

In den vergangenen Jahren hat es in der Gemeinde Ramingstein am Südhang des Schwarzenbergs im Schneckengraben und in der Raner-Halt nach schweren Gewittern, starker Schneeschmelze und Bodendurchnässungen wiederholt Muren und Hangrutschungen gegeben, die die Thomataler Landesstraße verlegten sowie Gärten und landwirtschaftliche Flächen in Mitleidenschaft zogen. Trotz kurzfristig getroffener Sicherungsmaßnahmen, die von der Bezirkshauptmannschaft Tamsweg angeordnet und aus dem Katastrophenfonds finanziert wurden, konnte damit die Gefahr für Anrainer nicht gänzlich gebannt werden. Aus diesem Grund wurde für den Gefahrenbereich Schneckengraben - Raner-Halt in den Jahren 2007 und 2008 in Zusammenarbeit von Bezirkshauptmannschaft Tamsweg und der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) – Gebietsbauleitung Lungau, ein Projekt zum Schutz von Häusern sowie der Thomataler Landesstraße ausgeführt. In der Raner-Halt errichtete die WLV Entwässerungssysteme bzw. Holzkrainerwände zur Hangstabilisierung. Im Schneckengraben wurden ein zusätzliches Geschiebeablagerungsbecken und ein Ablenkdamm gebaut. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen betrugen rund 150.000 Euro, die von Bund, Land, der Gemeinde Ramingstein und der Landesstraßenverwaltung gemeinsam aufgebracht wurden.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 27.06.2019 um 12:11 auf https://www.salzburg24.at/archiv/sicherungsbauten-in-ramingstein-fertig-59604481

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