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Ski: Hirscher gibt Startschuss zum Direkt-Ticketverkauf für WM

In Wien präsentieren die beiden Schifaher Max Franz (L) und Marcel Hirscher (R) gemeinsam mit Raiffeisen-Marketingchef Leodegar Pruschak am Freitag symbolisch eine Eintrittskarte für die Ski WM in Schladming. APA/Georg Hochmuth
In Wien präsentieren die beiden Schifaher Max Franz (L) und Marcel Hirscher (R) gemeinsam mit Raiffeisen-Marketingchef Leodegar Pruschak am Freitag symbolisch eine Eintrittskarte für die Ski WM in Schladming.

143 Tage vor Beginn der alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Schladming hat in 2.200 Raiffeisen-Banken der direkte Verkauf von Tickets begonnen.

Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher gab bei einer Medienveranstaltung seines Sponsors in Wien den Startschuss und signierte die ersten gedruckten Eintrittskarten. Die Saison beginnt für den Salzburger mit dem Weltcup-Auftakt Ende Oktober in Sölden, bis dahin steht noch viel Skitesten auf dem Programm. "Aber bis zur WM denke ich noch nicht", gestand Hirscher.

Hirscher freut sich über Schnee

Hirscher kehrte vor ein paar Tagen vom Überseetraining in Neuseeland zurück. "Ich war sehr happy damit. Wir hatten extrem gute Bedingungen, ich habe etliche Tage Slalom und Riesentorlauf trainiert und auch ein paar Tage Super-G. Das war wirklich cool und hat großen Spaß gemacht", erzählte Hirscher, der auch ein "gutes Gefühl" auf dem neuen Material hat. "Es ist aber eine große Veränderung. Alles ist träger, schwerfälliger, anstrengender. Es ist ein anderes Skifahren."

Freude hat er mit dem aktuellen Schlechtwetter in Österreich, denn das bedeutet Schnee auf den Bergen. In den kommenden Wochen soll auf den heimischen Gletschern trainiert werden. Auch auf dem Rettenbachferner ob Sölden. "Hoffentlich. Es wäre schön, wenn wir den Heimvorteil nützen könnten."

Hirscher geht in seine vierte Saison mit Raiffeisen als Kopfsponsor, neuer Stallgefährte ist Speed-Spezialist Max Franz, der für zwei Jahre unterzeichnet hat und von dem man sich viel erwartet. Leodegar Pruschak, der Geschäftsführer der Zentralen Raiffeisenwerbung, kontaktierte diesbezüglich neben den Trainern auch Hermann Maier und holte Meinungen ein. Das Raiffeisen-Trio im alpinen Ski-Weltcup komplettiert Technikerin Kathrin Zettel, die wegen einer Fan-Veranstaltung fehlte.

WM-Kreditkarte mit Hirscher-Konterfei

Raiffeisen ist als "National Sponsor" der Welttitelkämpfe von 4. bis 17. Februar 2013 auch die offizielle WM-Bank, vorgestellt wurde am Freitag eine WM-Kreditkarte mit dem Konterfei von Marcel Hirscher in Rennfahrer-Pose. Für Pruschak ist Hirscher der ideale Werbepartner. "Er ist lässig und cool. Er ist der Sportliebling der Nation. Er ist ein ideales Vorbild für die Jugend", sagte er über den 23-Jährigen, der im März beim Finale in Schladming neben der großen Kristallkugel auch die kleine für die Riesentorlaufwertung gewonnen hat.

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel war die Erleichterung darüber, dass man mit dem Rückbau des "Loop" im Planai-Stadion nun für 30.000 Zuschauer Platz schafft, deutlich anzumerken. "Es ging nicht ums Geld, sondern darum, dass man ein schönes Zielstadion hat. Und wen es interessiert, mit dem Bürgermeister gibt es Frieden", meinte er. Schladmings Bürgermeister Jürgen Winter und Schröcksnadel waren in der Vergangenheit nicht immer einer Meinung, knapp fünf Monate vor WM-Beginn scheinen die größten Differenzen nun ausgeräumt. (APA)

(Quelle: S24)

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