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"Skimming"-Täter in Tirol festgenommen

Bei "Skimming" versuchen die Täter durch die Manipulation von Bankomaten die Daten von Bankkunden zu erfahren. Aktivnews/Symbolbild
Bei "Skimming" versuchen die Täter durch die Manipulation von Bankomaten die Daten von Bankkunden zu erfahren.

Zwei "Skimming"-Täter aus Bulgarien sind Tiroler Beamten ins Netz gegangen. Die 26- und 27-jährigen Männer waren bei einem Bankomaten in Innsbruck auffällig geworden.

Bei "Skimming" versuchen die Täter durch die Manipulation von Bankomaten die Daten von Bankkunden zu erfahren. Über die beiden Verdächtigen wurde die Untersuchungshaft verhängt, teilte das Landeskriminalamt am Montag mit. Zuvor sollen sie auch in Linz und Salzburg aktiv gewesen sein.

Schaden in Salzburg rund 12.000 Euro

In Salzburg soll ersten Erhebungen zufolge ein Schaden von rund 12.000 Euro entstanden sein. Zuvor hatten die mutmaßlichen Täter die Magnetstreifen der Bankkarten abgelesen und so die PIN-Codes ausspioniert. Im Anschluss behoben sie mit geklonten Karten Geld in Südamerika und in den USA. In Linz und Innsbruck dürften sie keinen Schaden verursacht haben.

Täter zum Teil geständig

Der Coup gelang den Beamten bereits am 10. August. Einer der Verdächtigen habe sich bereits geständig gezeigt. "Wir gehen davon aus, dass sie zu einer international agierenden Gruppierung gehören", sagte Christoph Hundertpfund, stellvertretender Leiter des Tiroler Landeskriminalamtes. Gefundenes Equipment wie ein Laptop und mehrere Mobiltelefone würden nun auf Hinweise überprüft. (APA)

(Quelle: S24)

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