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"So klingt’s in Salzburg"

Großgmain – Das Freilichtmuseum feiert seinen “Fünfundzwanziger” und lädt am Sonntag, den 21. Juni, zu einer großen Festveranstaltung.

Groß gefeiert wird am Sonntag, 21. Juni, im Salzburger Freilichtmuseum in Großgmain. Anlässlich des Jubiläums “25 Jahre Salzburger Freilichtmuseum” findet an diesem Tag im gesamten Museumsareal eine große musikalische Festveranstaltung statt. Unter dem Motto “So klingt‘s in Salzburg” beginnt das Fest um 11.00 Uhr mit einem live übertragenen Radio-Salzburg-Frühschoppen und wird ab 14.00 Uhr mit zahlreichen musikalischen Darbietungen im gesamten Museumsgelände fortgesetzt. Dem Anlass entsprechend wird ein Festtagsochse gebraten, darüber hinaus dürfen sich die Besucher auch über viele andere kulinarische Köstlichkeiten freuen, darunter Erdäpfelnidei und frische Bauernkrapfen. Auch Mozarts liebste Freizeitbeschäftigung, das “Bölzelschießen”, und ein eigenes Kinderprogramm werden angeboten.

Unter der Moderation von Fritz Schwärz wird von 11.00 bis 12.00 Uhr ein direkt in Radio Salzburg übertragener Frühschoppen abgehalten. Unter den Mitwirkenden sind die Trachtenmusikkapelle Großgmain, die Weberhäusl Musi und der Burgstoana Dreigesang. Ab 14.00 Uhr werden dann an die 20 der renommiertesten volksmusikalischen Gruppen Salzburgs an verschiedenen Orten des Museums auftreten, darunter die Schrambacher Saitenmusi, der Antheringer Saitenklang, die Tamsweger Sängerinnen und noch viele andere. Zahlreiche Handwerksvorführungen ergänzen das Programm.

Das Salzburger Freilichtmuseum wurde im September 1984 mit dem Auftrag eröffnet, die traditionelle ländliche Bau- und Wohnkultur des Bundeslandes Salzburg für die Nachwelt zu erhalten. Im Eröffnungsjahr standen auf dem 50 Hektar großen Museumsgelände 13 Häuser, mittlerweile sind bereits 72 Bauten aus Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe zu besichtigen. Initiator, Gründer und erster Direktor des Museums war der Salzburger Hausforscher Hofrat Prof. Dr. Kurt Conrad. 1988 übernahm der Volkskundler Dr. Michael Becker die Museumsleitung. Er setzte den Aufbau fort, ließ im Laufe der Jahre mehrere Dauerausstellungen einrichten und öffnete das Museum für verschiedene Veranstaltungen. Die erfolgreiche Arbeit wurde 1996 mit der Verleihung des Österreichischen Museumspreises belohnt. Der Besuch der Festveranstaltung ist bei üblichem Eintritt ohne Aufpreis möglich, an der Kassa liegt das Tagesprogramm mit Orientierungsplan zur freien Entnahme auf.

(Quelle: S24)

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