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Soldat verkaufte zwei Sturmgewehre

Ein 19-jähriger Grundwehrdiener aus dem Bezirk Vöcklabruck hat vergangenen Montag zwei Sturmgewehre aus der Schwarzenbergkaserne gestohlen und in Oberösterreich an Hehler verkauft.

Bei einem Waffensammler fand die Polizei während einer Hausdurchsuchung im Bezirk Braunau nicht nur eines der vermissten Sturmgewehre, sondern rund 60 verbotene Waffen, bei denen es sich zum Teil um Kriegsmaterial handelte, berichtete am Samstag die Sicherheitsdirektion Salzburg.

Der Soldat hatte in der Unterkunft der Grundwehrdiener drei Metallkästen aufgebrochen und zwei Sturmgewehre STG 77 herausgenommen. Bei seiner Einvernahme am Montag durch Beamte der Polizeiinspektion Wals-Siezenheim und die Militärpolizei leugnete er zuerst die Tat, legte einige Stunden später jedoch ein Geständnis ab und nannte Adressen, wo sich die Militärwaffen befinden könnten. Noch am selben Abend forschte die Polizei ein vermisstes Gewehr bei einem Hehler in der Nähe von Timelkamm aus.

Die zweite Waffe war inzwischen durch fünf Hände von Vermittlern und Hehlern gegangen. Nach intensiven Erhebungen stieß die Exekutive am Dienstag auf jenen amtsbekannten Waffensammler im Bezirk Braunau, der das zweite Sturmgewehr erstanden hatte. Gegen ihn besteht ein aufrechtes Waffenverbot. Alle Beschuldigten wurden angezeigt. Die beiden Gewehre des Bundesheeres wurden zurück in die Schwarzbergkaserne gebracht. Die bei dem Oberösterreicher sichergestellten Waffen wurden dem Gericht übermittelt.

(Quelle: S24)

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